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Google AdWords

SEA-Tools im Test: Google AdWords IF-Funktionen

Was sind die IF-Funktionen?

Viele Werbetreibende denken, dass es, um optimale Kampagnen zu bauen, schon reicht, relevante Keywords zu recherchieren und die entsprechenden Anzeigen zu schreiben. Das ist aber nur die halbe Miete! Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, deine Ausrichtungen auf Google AdWords zu optimieren. Wir haben für euch eine dieser Möglichkeiten etwas genauer unter die Lupe genommen: die IF-Funktionen.

Die IF-Funktion, oder auch „Wenn-Funktion“, ermöglicht es, verschiedene Anzeigenvarianten in Abhängigkeit von zwei Bedingungen zu schreiben: Nutzer-Endgeräte und definierte Remarketing-Zielgruppen. Das Ziel ist es, Call-to-Action-Elemente oder Werbebotschaften optimal und individuell auf deine Zielgruppe auszurichten.

Welche Anwendungsfälle gibt es für IF-Funktionen?

Anwendungsfälle gibt es vor allem im E-Commerce-Bereich.  Ihr möchtet zum Beispiel spezielle Gadgets, Funktionen oder Personengruppen individuell ansprechen? Mit den IF-Funktionen von Google AdWords ist das kein Problem. Wie oben bereits erwähnt, unterscheiden sich die Anzeigenvarianten durch zwei verschiedene Faktoren:  Endgerät und Zielgruppen. Wir stellen euch hier einmal Beispiele zu beiden Ausrichtungen vor!

1. Ausrichtung auf Gerät

Bei dieser Variante hast du die Möglichkeit, eine zweite Anzeigenvariante für Mobil-, Desktop- oder Tabletnutzer anzubieten. Insbesondere im Hinblick auf eine mobile Online-Marketing-Strategie bringt dies gewisse Vorteile mit einer Anpassung des Wording.

Beispiel: Du hast kürzlich deine Website für die mobile Navigation und Bestellungen optimiert. Leider erhälst du trotzdem immer noch zu wenig Conversions durch mobile Sitzungen. Das Ziel der neuen Werbekampagne ist eine Steigerung der mobilen Conversions. Hierfür soll speziell auf die Bestellfunktion für das Mobilgerät aufmerksam gemacht werden. Damit diese Anzeige auch die korrekten Personen anspricht, wird das Wording für Smartphone-User angepasst.  Die IF-Funktion wird in der Beschreibung separat eingetragen. Die Bedingung: device=mobile; sprich ein mobiles Endgerät.

IF-Funktionen Auslieferung Smartphone

Nutzer, die vom Smartphone die Suchmaschine bedienen erhalten dann folgende Anzeige ausgespielt:

IF-Funktionen Auslieferung Mobil

Auf Desktop und Tablet soll diese Funktion nicht beworben werden. Daher kann hier ein klassischer Call-to-Action verwendet werden:

IF-Funktionen Auslieferung Desktop und Tablet

 

2. Ausrichtung auf Zielgruppe

Diese Funktion bietet breitere Möglichkeiten an, deine  Zielgruppen durch Remarketing-Listen optimal zu segmentieren. Segmente könnten zum Beispiel sein: Altersgruppe, Elternstatus, Geschlecht, Besucher von bestimmten Seiten oder Kategorien Ihrer Website, Geografie (Stadt, Region, Bundesland, …), und vieles mehr. All diese Remarketing-Zielgruppen sind direkt durch Google Analytics bzw. Google AdWords erstellbar. Darüber hinaus, kannst du mehrere Zielgruppen für einzelne Anzeigen kombinieren. Ein Beispiel hierfür haben wir natürlich auch auf Lager:

Beispiel: Du bietest Verbrauchsgüter des täglichen Bedarfs an (z.B. Babywindeln) und möchtest einen Treuerabatt für deine Online-Kunden bewerben, die in den letzten 30 Tage entweder eine Bestellung abgeschlossen haben, oder eine Kontaktanfrage gestellt haben. Dazu brauchst du eine Remarketing-Liste, die über 30 Tage die Nutzer deiner Webseite erfasst, die eine Transaktion abgeschlossen haben und eine zweite Liste für die Nutzer, die eine Kontaktanfrage als Zielvorhaben generiert haben.

Das Prinzip ist ähnliche wie oben bereits dargestellt. Der Unterschied: Als „Wenn“-Option werden nun anstatt „devices“ die Zielgruppen („audiences“) eingetragen.

Die ausgespielten Anzeigen-Beschreibung für die User der beiden kombinierten Remarketing-Zielgruppen sehen dann wiefolgt aus:

Alle anderen Nutzer, die nicht einer der beiden Zielgruppen zugehören, bekommen die Anzeige dagegen mit einem einfacheren CTA ausgespielt.

 IF-Funktionen Anzeigenbeschreibung andere Nutzer - Beispiel Jetzt online einkaufen

Unser Fazit

In eigenen Testläufen dieser Funktion haben wir festgestellt, dass die Anzeigen als personalisierter und daher geeigneter im Kontext der Suchanfragen wahrgenommen wurden. Dies zeigte sich durch bis zu 23% höhere Klickraten (CTR), 37% höhere Conversion-Rates, 65% längere Sitzungsdauer und bis zu 45% geringere Absprungrate gegenüber Anzeigen mit IF-Funktion.

Für mehr Google AdWords Optimierungstipps findest du in unserem Blog.  Selbstverständlich können wir dich und dein Unternehmen auch jederzeit im Bereich SEA unterstützen. Einfach Kontakt aufnehmen und kostenfreie Vorabanalyse anfordern!

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Über den Autor

Sarah
Ich bin Französin und habe Englisch, Spanisch sowie E-Commerce in Frankreich studiert. Im Juli 2017, nach zwei Jahren in einer Webagentur in Frankreich als SEA-Consultant, habe ich beschlossen meine Karriere bei der OMSAG in Deutschland mit einer dritten fremdsprache weiter zu entwickeln. Meine Interessen sind zeichnen, singen, Serien und Filme auf Englisch zu gucken, Sport treiben und Fremdsprachen zu lernen. Inzwischen gehören auch italienische Grundkenntnisse zu meinem Sprachportfolio.

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