Permission Marketing: Diese Maßnahmen führen zum Erfolg

Zahlreiche Unternehmen setzen beim Online-Marketing auf sogenannte Permissions. Das Prinzip dahinter ist denkbar einfach: Jeder User, der die Website des Unternehmens besucht, soll dazu bewogen werden, individuelles Marketing aktiv zuzulassen. Anschließend kann diese Einwilligung dafür genutzt werden, um den Nutzer ans Unternehmen zu binden, beispielsweise durch personenbezogene Werbung oder Newsletter. Welche Strategien letztlich angewandt werden und ob die unterschiedlichen Ansätze zum Erfolg führen, erläutern wir in diesem Beitrag.

Cookie-Consent-Banner optimieren: Ein erfolgreicher Ansatz?

Zahlreiche Unternehmen setzen beim Online-Marketing auf sogenannte Permissions. Das Prinzip dahinter ist denkbar einfach: Jeder User, der die Website des Unternehmens besucht, soll dazu bewogen werden, individuelles Marketing aktiv zuzulassen. Anschließend kann diese Einwilligung dafür genutzt werden, um den Nutzer ans Unternehmen zu binden, beispielsweise durch personenbezogene Werbung oder Newsletter. Welche Strategien letztlich angewandt werden und ob die unterschiedlichen Ansätze zum Erfolg führen, erläutern wir in diesem Beitrag.

Ein gutes Consent Management ist das A und O

Um möglichst viele individuelle Nutzerdaten auf rechtssicherem Wege sammeln zu können, bedarf es ausgeklügelter Lösungen im Bereich Consent Management. Einerseits geht es darum, alle datenschutzrechtlichen Vorgaben einzuhalten, andererseits sollte der rechtliche Spielraum idealerweise komplett ausgeschöpft werden. Schließlich möchte jeder Website-Betreiber erreichen, dass möglichst viele User die Verarbeitung der eigenen Daten akzeptieren.

Um das zu ermöglichen, kann es sich durchaus lohnen, verschiedene Layouts und Designs sowie unterschiedliche Zustimmungsoptionen zu testen. Bei Bedarf sollte auf professionelle, externe Hilfe zurückgegriffen werden.

Wichtig

ist zu beachten, dass sich die Regeln im Hinblick auf das Einwilligungsmanagement immer noch ändern können. Wer nach aktuell gültigen Online-Leitfäden für den Bereich Consent Management sucht, sollte daher das Veröffentlichungsdatum des jeweiligen Papers im Blick haben.

Kohortenbildung statt Third Party Cookies

Bei immer mehr Internetbrowsern werden Drittanbieter-Cookies mittlerweile blockiert. Nach Safari, Mozilla Firefox und Microsoft Edge wird auch Google Chrome Third Party Cookies einen Riegel vorschieben. Um diesen Wegfall in marketingtechnischer Hinsicht zu kompensieren, setzen viele Unternehmen auf neue technologische Ansätze. Als effektive Methode gelten beispielsweise Mouseovers. Hierbei werden Websites mit grafischen Steuerelementen versehen, die das Nutzerverhalten dokumentieren, sobald der User die Maus darüber bewegt. Auch die Dauer des Seitenbesuchs und die besuchten Unterseiten lassen sich ohne Probleme aufzeichnen. Anhand dieser Trafficdaten können allgemeine Nutzerprofile, sogenannte Kohorten, erstellt werden. Diese wiederum können dabei helfen, individuelle User künftig noch gezielter anzusprechen.

Statt Cookies: Künstliche Intelligenz kann Gamechanger sein

Auch mithilfe von KI kann die Kundenbindung auf vergleichsweise einfachem Wege gelingen. Durch intelligentes kontextuelles Targeting und Deep Learning werden User rasch abgeholt und gelangen über Anzeigen zu dem Content, der zum individuellen Interesse passt. Darüber hinaus können mit Künstlicher Intelligenz umfangreiche Schwarmanalysen durchgeführt werden, was wesentlich effizienter sein kann als eine Analyse einzelner Nutzer. Auch sogenannte KI-Klone können sich als wirkungsvoller Ansatz erweisen. Hierbei werden bereits durchgeführte Kampagnen ganz einfach auf andere, beliebige Zielgruppen übertragen.

Last but not least gibt es noch eine vierte aussichtsreiche Praktik, die unter Machine- und Deep-Learning-Fachleuten als besonders erfolgversprechend gilt. Diese lautet „Generative Adversarial Networks“ und zeichnet sich dadurch aus, dass keine neuen Nutzerdaten mehr nötig sind, um das Verhalten der User zu analysieren. Denn wertvolle Erkenntnisse können mithilfe einer ausgefeilten Technologie ganz einfach auf Grundlage von bereits vorhandener Daten gewonnen werden.

Schaffen Sie Ihren eigenen Login-Kosmos

Eine weitere Alternative, mit der Sie das Nutzungsverhalten von Usern relativ leicht analysieren können, besteht darin, Subscriptions anzubieten. Indem der Nutzer ein solches Abo abschließt, können Sie Ihre Services und verschiedene Infos noch einfacher und wirkungsvoller transportieren. Im besten Fall kreieren Sie mit einer Subscription ein Ökosystem, in dem sich der Nutzer gerne aufhält und infolgedessen jede Menge digitaler Spuren hinterlässt. Auch Paid-Content- oder Paid-Service-Elemente sind in diesem Zusammenhang denkbar.

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INGA LAMOUROUX

Marketingleiterin OMSAG