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Alle 11 Minuten fragen uns Unternehmen nach ihrem perfekten Social Media-Match. Wir zeigen, wie es funkt.

Steigen wir mit der guten Nachricht ein: Fast alle deutschen Unternehmen setzen mittlerweile auf Social Media. Das Bespielen sozialer Netzwerke ist für einen Großteil nicht mehr aus dem Marketing-Mix wegzudenken. Es folgt leider direkt die schlechte Nachricht: Viele Unternehmen tun sich unglaublich schwer damit, die passenden Plattformen zu identifizieren und entsprechend effizient zu nutzen.

Das ernüchternde Fazit: Inhalte werden an der Zielgruppe vorbeiproduziert, Aktivitäten führen nicht zum gewünschten Erfolg, Kanäle plätschern vor sich hin und schnell entsteht der Eindruck, dass Social Media „einfach nicht zu unserer Firma passt“.

Okay, es hat nicht gefunkt. Aber jetzt aufgeben? Nein! Denn wir wissen: Für jedes Unternehmen, für jede Branche und für jede Zielgruppe gibt es passende Plattformen. In unserer Übersicht erfahren Sie, wo sich Ihre Zielgruppe aufhält – und warum manch vermeintlich unpassender Kanal auf den zweiten Blick doch die große Liebe sein kann.

Das Mutterschiff: Facebook 

Facebook ist das älteste noch relevante Netzwerk. Und auch wenn es den Anschein macht, dass hier nicht mehr viel los ist: Der Schein trügt. Facebook ist mit 45 Prozent nach wie vor der Platzhirsch unter den großen Social Media-Kanälen.

Für wen ist Facebook ideal?  

Kurz gesagt: für alle Unternehmen. Denn eine Facebook-Präsenz wird heutzutage genauso vorausgesetzt wie eine Webseite. Sicherlich gibt es Unternehmen, für die andere Plattformen schwerpunktmäßig besser geeignet sind. Dennoch sollte kein Unternehmen auf eine gut gepflegte Facebook-Präsenz verzichten – alleine schon deshalb, weil eine Page Vorraussetzung für Facebook-Advertising ist. Auf der Plattform lassen sich diverse Ziele erreichen: von Branding über Markenaufbau bis zum Festigen des Expertenstatus. Für letzteres sollten Unternehmen unbedingt auch Facebook-Gruppen im Blick haben. Diese findet man zu allen Themen und sie zeichnen sich durch sehr hohes Engagement aus.

Es gibt Branchen, für die Facebook besonders gut geeignet ist. Hier stellen wir Ihnen ein paar Beispiele vor:

Städte, Kommunen, öffentliche Einrichtungen, Weiterbildungseinrichtungen: Die Zielgruppe auf Facebook ist in diesen Bereichen sehr interessiert. Informieren Sie sie über Neuigkeiten, stellen Sie Ihre Seminare als Veranstaltungen ein oder moderieren Sie eine Facebook-Gruppe.

Gastronomie: Tische reservieren über den Messenger oder über Speisekarten-Neuerungen informieren: Die Gastronomie ist seit jeher gerne und erfolgreich auf Facebook vertreten. Die mobile Recherche von unterwegs ist praktisch und geht schnell. Zudem sind die Nutzerbewertungen für lokale Unternehmen hier sehr nützlich. Wieso sollte Ihr Restaurant hier fehlen?

Unternehmen mit einem älteren Zielpublikum:

Wer in den sozialen Netzwerken immer nur auf ein junges Publikum schielt, verspielt sich die Chance, ein etwas älteres, in der Regel kaufkräftigeres Publikum an sich zu binden. Während Facebook für die ganz Jungen aus dem Fokus geraten ist, hat die Generation 50+ Facebook längst als bevorzugten Zeitvertreib und Infokanal für sich entdeckt. Diese Zielgruppe interagiert und netzwerkt sehr aktiv.

E-Commerce: Facebook umgarnt diese Branche immer mehr, hier scheint künftig ein ganz klarer Schwerpunkt zu liegen. Seit 2020 gibt es die Facebook-Shopping-Funktion, die es Unternehmen ermöglicht, einen eigenen Shop direkt auf der Facebook-Page anzubieten und darüber Umsätze zu generieren.

Ästhetik und Lifestyle: Instagram  

Das A Und O, um bei Instagram erfolgreich zu sein: Sie brauchen sehr gutes Video- und Bildmaterial! Captions (auf Deutsch etwa „Beschriftung“, hierbei handelt es sich um die beschreibenden Texte zu einem Visual) und Hashtags sind zwar auch wichtig, aber ohne ein gutes Video oder Bild nicht viel wert. Zwar kommt man über gut ausgewählte Hashtags auf die Instagram-Explore-Seite – aber ist das dazugehörige Visual kein Eyecatcher, wird auch niemand draufklicken. Im Mittelpunkt des Kanals stehen Branding und Imageaufbau. Die Interaktionsrate ist sehr hoch.

Für wen ist Instagram ideal?  

Die üblichen Verdächtigen sind Vertreter aus den Branchen Mode, Lifestyle, Beauty, Food, aber auch Auto und Sport. Hier ist es einfach, ansprechendes Material zu produzieren, da die Produkte oft selbst schon einen „Wow“-Faktor besitzen. Für diese Unternehmen ist es geradezu Pflicht, auf der Plattform mitzuspielen.

>> Das heißt aber nicht, dass nicht auch andere Branchen auf Instagram punkten können!

Auf den ersten Blick unpassende Gewerbe – nehmen wir als Beispiel einen Anbieter von Weiterbildungsseminaren – sollten ihre Dienstleistungen oder Produkte auf dem Kanal aus einem anderer Blickwinkel beleuchten und eine instagram-taugliche Ästhetik schaffen. Das kann super funktionieren! Gerade weil die Konkurrenz hier nicht so hoch ist wie zum Beispiel für eine Kosmetik-Brand. Machen Sie sich Ihre Nische geschickt zunutze!

Der Bereich E-Commerce sollte sich grundsätzlich mit Instagram beschäftigen. Die Instagram Shopping-Funktion ist ein tolles Feature für Onlineshops, mit der Sie Kollektionen anlegen und eigene Produktdetailseiten erstellen sowie Produkte direkt in Posts vertaggen können.

Abbildung 1: Beispiele Instagram Shopping Funktionen - Quelle: https://business.instagram.com/shopping/

Wer hauptsächlich auf Umsatz schielt und Instagram entsprechend eher skeptisch betrachtet, hat mit der Shopping-Funktion seit einiger Zeit ein spannendes Feature an der Hand, um direkt über den Kanal Umsätze zu pushen. Und auch die Instagram-Stories werden mit immer mehr Features, die für Marketer interessant sind, ausgestattet. Das macht Instagram zunehmend spannend für umsatzgetriebene Aktionen.

Der Shooting Star: TikTok 

Die Video-App TikTok mischt mit blitzschnell wachsenden Nutzerzahlen nach wie vor die Social Media-Welt auf. Inzwischen hat die App weltweit mehr als eine Milliarde aktive Nutzer, in Deutschland nutzen monatlich über 19 Millionen Menschen TikTok. Die Zielgruppe sind längst nicht mehr nur Teenager. Auch die so genannten Millennials und die Gen Z nutzen die App verstärkt (48% der 30 bis 39jährigen und 29% der 40 bis 49jährigen Deutschen nutzen TikTok, Tendenz steigend).

 

User können auf TikTok Videos hochladen, bearbeiten und teilen. Zum Suchen und Finden werden Hashtags eingesetzt. Phänomene wie das „Challenge“-Format oder die „Lip Sync“-Videos besitzen längst Kultstatus.

Viele Unternehmen fragen sich nun: Warum soll ich TikTok nutzen? Dabei sollte die Frage eher lauten: Warum nicht? Die Zielgruppe ist aufgeschlossen, konsumorientiert und schätzt kreative Mitmach-Inhalte. Diedurchschnittliche Engagement-Rate ist im Durchschnitt siebenmal so hoch wie auf anderen Plattformen . Zudem fördert die Plattform Geschäftskunden mit ihrem Angebot „TikTok für Unternehmen“ mit spezifischen Marketinglösungen. Besonders spannend: Unternehmen können mittels so genannter Brand-Takeovers unter Nutzung eines eigenen Hashtags eine Challenge starten. Die Community wird somit zum Mit-Kreateur Ihrer Inhalte.

 

Mercedes-Benz gehörte hier zu den absoluten Vorreitern: Mit der Kampagne #MBStarChallenge konnte das Unternehmen bereits im Dezember 2019 eine erfolgreiche Challange starten und insgesamt 890,5 Millionen Aufrufe generieren. Die Community sollte dabei eigene Interpretation des Mercedes-Benz Sterns erstellen – ob auf dem Paper, mit vollem Körpereinsatz oder auf eine ganz eigene Art und Weise. Damit nahm das Unternehmen eine Vorbildrolle ein und zeigte, dass TikTok ungemein spannendes Potenzial bietet. Seitdem punkten Unternehmen aller Größen mit tollen und kreativen Aktionen, zum Beispiel Thalia mit der #thaliabookchallenge und diversen Takeovers oder der Gewürzhersteller Just Spices.

Abbildung 2: Screenshot der Kampagne #MBStarChallenge auf TikTok von Mercedes-Benz - Quelle: https://www.tiktok.com/tag/mbstarchallenge

Mehr rund um TikTok lesen Sie auch hier: https://www.omsag.de/online-marketing-blog/social-media/tiktok-die-angesagte-videoplattform/

Social Media Advertising: Möglichkeiten, Zielgruppen, Potenziale  

Social Media Advertising ist inzwischen auf allen genannten Kanälen möglich. Welche spannenden Möglichkeiten Ihnen bezahlte Werbung in den sozialen Netzwerken bietet, wie sich die Kanäle hierbei unterscheiden hinsichtlich Features und Zielgruppen-Möglichkeiten, lesen Sie demnächst hier auf unserem Blog.  

Sie möchten Ihren Marketing-Mix um Social Media erweitern und wünschen sich professionelle Unterstützung? Wir als Full-Service-Internetagentur entwickeln für Sie innovative Social Media Konzepte und helfen Ihnen dabei Ihre individuellen Marketingziele zu verwirklichen.     

Die B2B-Profis: XING und LinkedIn 

Die beiden Business-Netzwerke sind ideal für den B2B-Bereich. Wer hier unterwegs ist, will keine Urlaubsbilder sehen oder privat chatten, sondern netzwerken, sich beruflich austauschen oder auf Jobsuche begeben. Die ideale Voraussetzung, um sich hier als Unternehmen einzuschalten. Dabei ist es unerheblich, ob man Büromöbel verkaufen, Seminare bewerben oder Employer Branding betreiben möchte. Unternehmensneuigkeiten bringt man auf den beiden Plattformen im Newsfeed direkt an die interessierten User, die hier auch häufig fleißig kommentieren und teilen. Recruiting beispielsweise ist ohne LinkedIn kaum noch denkbar und wird von der Plattform durch spannende Features gepusht. Beide Kanäle bieten neben einer Basisversion auch kostenpflichtige Varianten, die unter anderem erweiterte Möglichkeiten der Unternehmensdarstellung, eine detailliertere Suche nach Kontakten, Unternehmen und Bewerbern sowie mehr Infos zu Profilbesuchern bietet.

Wo liegt der Unterschied zwischen den beiden Plattformen?  

XING ist ein deutsches Unternehmen und wird nur im deutschsprachigen Raum genutzt. LinkedIn ist international tätig und entsprechend die richtige Wahl für alle Unternehmen, die über den DACH-Raum hinaus agieren. Aber auch auf den deutschsprachigen Markt beschränkte Firmen sind auf LinkedIn gut aufgehoben, denn die Bedeutung und Nutzung des Kanals wächst kontinuierlich und rasant immer weiter. Derweil nutzen 20 Millionen monatliche User im DACH-Raum die Plattform LinkedIn.

Der Video-Gigant: YouTube 

Für wen YouTube geeignet ist? Die Antwort ist kurz und einfach: für alle, die regelmäßig Video-Content produzieren, ganz gleich aus welcher Branche. Ihre Unternehmensvideos (ob Werbespots, YouTube-Shorts, Erklärvideos, Tutorials oder Reportagen) sollten Sie auf einem eigenen YouTube-Kanal in Playlists sammeln und optimieren. Nicht zuletzt, weil User YouTube auch ohne Anmeldung nutzen können und die Plattform auch als Suchmaschine genutzt wird.

Es handelt sich sogar um die nach Google zweitgrößte Suchmaschine. Deshalb ist eine entsprechende Optimierung des Kanals und der Videos wichtig: Playlists erstellen, eine Keywordrecherche vornehmen, SEO-relevante Überschriften und Beschreibungstexte verfassen, ein klickstarkes Thumbnail (also das Vorschaubild des Videos) kreieren und sämtliche von YouTube zur Verfügung gestellten Features sinnvoll nutzen. Da YouTube zu Google gehört, tauchen Videos auch dort in den regulären Suchergebnissen auf.

Pinterest 

Pinterest ist eine vergleichsweise kleine Plattform, die es sich aber in seiner Nische (die in Deutschland immerhin circa 13 Millionen aktive Nutzer umfasst) so richtig gemütlich gemacht hat. Wer auf einem überschaubaren Kanal, der jedoch engagierte, treue und aktive Nutzer vorzuweisen hat, punkten will, ist auf Pinterest genau richtig.

Für wen ist Pinterest ideal?  

Gutes Bildmaterial ist auch hier das A und O. Die Themen, für die sich Pinterest-User interessieren, umfassen den Bereich Lifestyle – Instagram nicht unähnlich – , allerdings mit deutlichem Schwerpunkt auf DIY und Selbermachen, von Marmelade einkochen bis Häkeln. In die Pins – so werden die Posts auf Pinterest genannt –  können Links zur eigenen Webseite eingefügt werden. Produkte wiederum können mit einem Shop-Link versehen werden. Dadurch bietet sich Pinterest auch gut als Traffic- und Conversion-Quelle an.

Social Media Advertising: Möglichkeiten, Zielgruppen, Potenziale  

Social Media Advertising ist inzwischen auf allen genannten Kanälen möglich. Welche spannenden Möglichkeiten Ihnen bezahlte Werbung in den sozialen Netzwerken bietet, wie sich die Kanäle hierbei unterscheiden hinsichtlich Features und Zielgruppen-Möglichkeiten, lesen Sie demnächst hier auf unserem Blog.

Das war sie, unsere kleine Übersicht über die aktuell relevantesten Social Media-Plattformen. Es gilt jedoch: Die Social Media-Welt ist rasant, aufregend und verändert sich ständig. Auf eines ist jedoch Verlass: Wir werden Sie über alle spannenden Veränderungen stets auf dem Laufenden halten!

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