Die besten Tipps für erfolgreiche Google Ads-Anzeigentexte

 Kategorie: SEA

Eine erfolgreiche Google Ads-Kampagne ist wie ein Theaterstück: Das Publikum muss sich von der Darbietung angesprochen fühlen – und das gelingt nur, wenn es sich in die Handlung hineinversetzen und mit der Hauptrolle identifizieren kann. Wie gut bringen die Schauspieler die Kernbotschaft des Stücks auf die Bühne? Stimmen Ton, Lichtverhältnisse und Szenenabfolge? Entstehen Emotionen bei den Zuschauern, die am Ende der Theateraufführung zu Standing Ovations motivieren? Nach einem ähnlichen Schema gestaltet sich auch die Erstellung von Google Ads-Textanzeigen: Nur der richtige Text animiert das Publikum zum Klicken. Damit auch Ihre Zuschauer applaudieren und Ihre Google Ads-Kampagne ein voller Erfolg wird, haben wir hier für Sie die besten Tipps unserer Google Ads-Experten für gelungene Anzeigentexte zusammengestellt.

Die Anatomie eines guten Google Ads-Anzeigentextes:

Das Ziel der Google Ads-Textanzeigen im Suchnetzwerk ist, Ihre Website bei möglichst vielen Internetnutzern bekanntzumachen und möglichst relevante Klicks auf Ihre Anzeigen zu generieren. Welche Vorgaben Google dabei stellt und wie eine gute Anzeige aufgebaut ist, möchten wir Ihnen zunächst vorstellen:

Das Standard-Format einer Google Ads-Anzeige mit einer sogenannten ETA, einer erweiterten Textanzeige, besteht aus drei Anzeigentiteln, zwei Beschreibungen mit bis zu 90 Zeichen sowie der URL zu Ihrer Landingpage.

Beispiel:

Exemplarischer Aufbau einer erweiterten Textanzeige (ETA)

Abbildung 1: Beispiel Exemplarischer Aufbau ETA
Abbildung 1: Beispiel Exemplarischer Aufbau ETA

Anzeigetitel: Je Anzeigentitel sind bis zu 30 Zeichen (inklusive Leer- und Sonderzeichen) möglich. Verwenden Sie den ersten Anzeigentitel für das Top-Keyword und den zweiten Anzeigentitel zur werblichen Verstärkung. Der dritte Anzeigentitel ist optional im Einsatz, da er vom Google Ads System nicht immer verwendet wird. Hier empfehlen wir, den Markennamen zu verwenden und/oder weitere Argumente einzufügen.

URL-Pfad: Die angezeigte Domain besteht aus der finalen URL und dem Text in den optionalen „Pfad“-Feldern. Der angezeigte Pfad soll dem Nutzer im Vorfeld zeigen, welche Art von Websiteinhalten sich hinter der Google Ads-Anzeige verbirgt. Wenn etwa die finale URL die https://www.omsag.de/ ist, wird am Beispiel unserer Anzeige die www.omsag.de/online/marketing verwendet. Dabei muss der Pfadtext nicht unbedingt mit den Inhalten bzw. der eigentlichen URL übereinstimmen.

Beschreibung: Den größten Spielraum mit max. 90 Zeichen haben Sie bei der Anzeigenbeschreibung. Die erste Textzeile sollten Sie nutzen, um Ihr Angebot möglichst einladend und direkt zu formulieren. Hier können Sie Produktinformationen sowie Kundenvorteile hervorheben und die Nutzer mit einer klaren Handlungsaufforderung (Call-to-Action) zum Klick animieren. Die zweite Zeile darunter ist wieder optional. Hier haben Sie die Möglichkeit, weitere relevante Informationen zu Ihrem Angebot zu platzieren.

Beispiel:

Die fertige Anzeige, nach Ausfüllen aller angezeigten Felder in der ETA, könnte wie folgt aussehen:

fertige Google Ads Textanzeige.jpg
Abbildung 2: Beispiel fertige Google Ads Textanzeige.jpg

Nutzen Sie nach Möglichkeit die Zeichenzahl der Anzeigentexte voll aus und verzichten Sie auf zu allgemeine Formulierungen. Ihre Botschaften müssen deutlich und nutzerorientiert formuliert sein. Widerstehen Sie aber der Versuchung, zu viele Keywords auf einmal in Ihre Anzeige zu „quetschen“. Beachten Sie auch, dass es redaktionelle Richtlinien von Google gibt, die bei der Erstellung von Anzeigentexten eingehalten werden müssen. Das Großschreiben einzelner Wörter wie z. B. „JETZT zugreifen!“ oder das mehrfache Wiederholen von Wörtern wie z. B. „Sale Sale Sale“ ist nicht gestattet. Google hat dazu eine ausführliche Auflistung mit allen Anzeigenrichtlinien veröffentlicht, an die Sie sich halten sollten.

Wie Sie Kampagnen erfolgreich verwalten und segmentieren

Segmentierung ist ein wichtiger Aspekt – einerseits um den Überblick zu behalten, andererseits um Budgets effektiv einzusetzen und die Relevanz zu steigern. Das Segmente-Tab im Reporting Bereich von Google Ads ermöglicht Ihnen, nach verschiedenen Dimensionen zu segmentieren und einen differenzierten Blick auf die Performance der Kampagne zu erhalten.

Die Segmentierung ist nach verschiedenen Kriterien (z. B. regional, thematisch, nach Werbemitteln, Endgeräten etc.) möglich und von Unternehmen zu Unternehmen beziehungsweise den verfolgten Zielen unterschiedlich/abhängig. Wie ein Ads Konto strukturiert ist, sehen Sie in der nachfolgenden Darstellung.

Aufbau eines Ads Kontos.jpg
3-Beispiel Aufbau eines Google Ads Kontos.jpg

Der grundlegende Aufbau ist nicht allzu komplex, dennoch sollte stets eine übersichtliche Struktur eingehalten werden, um effizient arbeiten zu können.

Beispiel:

Bei vielen verschiedenen Produkten im Sortiment, die beworben werden sollen, ist eine thematische Segmentierung für eine bessere Kampagnenkontrolle gut geeignet. Nehmen wir an, Sie betreiben ein Gartencenter und möchten Werbung zu verschiedenen Segmenten schalten, dann könnte die Struktur wie folgt aussehen:

  • Brand Kampagne –> Nur Brand KW
  • Kampagne zu Gartenmöbeln
    • Anzeigengruppe 1: Loungemöbel
    • Anzeigengruppe 2: Gartentische
    • Anzeigengruppe 3: Balkonmöbel
  • Kampagne zu Gartenausstattung
    • Anzeigengruppe 1: Gartenhäuser
    • Anzeigengruppe 2: Gewächshäuser
    • Anzeigengruppe 3: Zäune

Wie stark segmentiert wird und nach welchen Kriterien, hängt einerseits von dem verfolgten Ziel ab, andererseits auch von dem zur Verfügung stehenden Budget. Dabei gilt es natürlich auch immer das Suchvolumen und den Wettbewerb der gewünschten Keywords zu prüfen und entsprechend zu selektieren.

Wie Sie den User mit guten Google Ads-Anzeigentexten zum Klick animieren

Verkaufen ist das große Ziel, das Sie nicht aus den Augen verlieren sollten, wenn Sie sich mit Anzeigentexten auseinandersetzen. Wie Sie in vier einfachen Schritten Schwung in Ihre Google Ads-Anzeige bringen und Ihre Anzeigentexte richtig schreiben, zeigen wir Ihnen hier:

Schritt 1 – Alleinstellungsmerkmale:

Überlegen Sie, was Sie besonders macht und von anderen unterscheidet. Was sind Ihre USPs bzw. Ihre Alleinstellungsmerkmale? Heben Sie diese hervor und präsentieren sie in Ihren Anzeigen.

Schritt 2 – Keywords:

Unter welchen wichtigen Keywords oder Schlüsselwörtern möchten Sie für Ihre potenziellen Neukunden im Netzt auffindbar sein? Verwenden Sie mindestens eines dieser Keywords in Ihrem Anzeigentext, um zu zeigen, dass Ihre Google Ads-Anzeige für die Suchanfrage relevant ist. Nutzer achten vor allem auf den Anzeigentitel, daher sollten Sie hier die Suchbegriffe einbauen, um bestimmte Informationen zu Ihren Produkten, Dienstleistungen oder Angeboten zu übermitteln (Call-to-Action nicht vergessen – siehe Schritt 4).

Beachten Sie außerdem: Je relevanter Ihre Anzeige, desto höher der Qualitätsfaktor. Laut Google handelt es sich bei dem Qualitätsfaktor, um eine Schätzung der Qualität Ihrer Anzeigen, Keywords sowie Landingpages. Je höher diese Messziffer ausfällt, desto besser wird also Ihre Anzeige von Google eingeschätzt. Qualitativ hochwertige Anzeigen profitieren von einer höheren Klickrate bzw. Click-Through-Rate (CTR) und besseren Anzeigenposition. Meist werden dadurch die durchschnittlichen Klickpreise (CPCs) gesenkt und es lassen sich Werbekosten einsparen.

Schritt 3 – Abstimmung von Anzeige und Zielseite:

Passen die Inhalte Ihrer Anzeige auch zu der Zielseite? Werden die Nutzer informiert? Sind die beworbenen Produkte/Dienstleistungen/Aktionen aus der Anzeige auf der Zielseite sofort ersichtlich? Fühlt sich der Nutzer durch den Klick auf Ihre Anzeige bestätigt? Bietet Ihre Zielseite genügend Informationen? Die Abstimmung von Anzeigen und Zielseiten ist sehr wichtig, da der Nutzer andernfalls Ihre Seite sofort wieder verlässt.

Schritt 4 – Call-to-Action:

Schritte 1 bis 3 haben Sie erfolgreich umgesetzt? Dann animieren Sie Ihren potenziellen Interessenten zu einer Handlung und motivieren ihn unbewusst zum nächsten Schritt auf der Zielseite/Landingpage. Was bieten Sie an? Wie sind Sie zu erreichen? Verwenden Sie eindeutige Handlungsaufforderungen (Call-to-Action) wie „Jetzt kaufen“ oder „Rufen Sie uns an!“.

Zu guter Letzt noch ein wichtiger Tipp: Achten Sie auf Rechtschreibung und Grammatik! Denn die Qualität der Anzeigen ist sehr wichtig für das erste Erscheinungsbild und den ersten Eindruck bei potenziellen Interessenten. Auch kleine Schreibfehler können bereits für ein ungutes Gefühl sorgen.

Anzeigenbeispiele - Google Ads-Anzeigentexte nach Zielgruppe optimieren:

Die oberste Grundregel für die Formulierung von Anzeigentexten lautet KISS: Keep it simple, stupid. Schreiben Sie klar und treffend. Der Nutzer muss auf einen Blick erkennen, worum es bei Ihrer Anzeige geht und warum er sie angezeigt bekommt. Damit den Suchmaschinennutzern Ihre Anzeigen direkt ins Auge fallen, haben wir nachfolgend noch weitere Methoden zur Anzeigenoptimierung für Sie zusammengestellt und in 4 Kategorien geordnet: Allgemein, Regionale Unternehmen, E-Commerce und Leadgewinnung.

Allgemein

1. Die Bedürfnisse der Nutzer ansprechen

Kunden wollen verstanden werden. Dennoch wird sich oft bei der Anzeigenerstellung stark auf die Suchanfrage konzentriert. Die eigentlichen Mehrwerte für den Nutzer, die das Produkt bietet, geraten dabei schnell in Vergessenheit. Wichtig ist, die Benefits für den Kunden und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen.

Beispiel:

Ein Nutzer ist auf der Suche nach Wanderschuhen. Hinter seiner Suchintention steht vermutlich eine geplante Wanderung, wo er möglichst angenehm zum Ziel kommen möchte. In der Anzeigengestaltung geht es also nicht nur darum, die Features des Produktes in den Vordergrund zu stellen, sondern die eigentlichen Benefits für den Kunden aufzugreifen, damit er sich direkt angesprochen fühlt.

Produkt-Features der Wanderschuhe:

  • Optimale Passform
  • Perfekte Druckverteilung
  • Elastisch-federnd
  • Wasserfest

Benefits für den Kunden:

  • Bequemes Tragen
  • Keine schmerzenden Stellen
  • Keine nassen Füße

Überlegen Sie genau, welche Intention hinter der Suchanfrage stecken könnte und zeigen Sie Ihren potenziellen Kunden im Anzeigentext, was diese mit Ihrem Produkt erreichen können.

2. Dialoge simulieren durch Fragen

Wenn Sie in Ihren Anzeigetexten Fragen formulieren, können Sie eine Art Dialog simulieren und den potenziellen Kunden direkt ansprechen. Der Interessent wird die Frage in seinem Kopf beantworten und tritt gedanklich in Interaktion mit Ihrer Anzeige. Darüber hinaus wird die vom Nutzer eingetippte Suchanfrage im Anzeigentext Fett dargestellt, wenn sie sich im Anzeigentext oder in der URL wiederfindet.

Beispiel:

Musterbeispiel in der Google Ads Anzeigenvorschau
Abbildung 4: Musterbeispiel in der Google Ads Anzeigenvorschau

3. Emotionale Ansprache

Glaubt man der Gehirnforschung, so treffen wir unsere Entscheidungen zu 90% emotional. Wenn das emotionale Gehirn „Ja“ zu einem potenziellen Anbieter sagt, steht dem Kaufabschluss meist nichts mehr im Wege. Oftmals interessiert ein potenzieller Kunde sich für ein Produkt oder eine Dienstleistung, weil er einen Missstand beheben oder sich das Leben erleichtern möchte. Um den Nutzer innerhalb Ihrer Google Ads-Anzeige emotional anzusprechen, können Sie ihn in seiner derzeitigen Situation bestärken.

Beispiel:

Das folgende Beispiel verdeutlicht die Ausgangslage, in der sich der Nutzer befindet. Für die Fotobuchgestaltung hat er keine Zeit. Abhilfe schafft der Anbieter fotoglück.de.

Beispiel Screenshot Google Ads fotoglück.de
Abbildung 5: Beispiel Screenshot Google Ads fotoglück.de

Regionale Unternehmen

Besonders bei lokalen und regionalen Kampagnen kommt dem Anzeigentext eine hohe Bedeutung zu. Ihre potenziellen Kunden müssen auf einen Blick erkennen, dass es sich um ein regionales Angebot handelt. Stellen Sie den Vorteil der Regionalität, die Erreichbarkeit und die Verfügbarkeit Ihrer Produkte und Dienstleistungen in Ihrer Ads-Anzeige heraus.

1. Standorterweiterung

Von den Google –Ads-Anzeigenerweiterungen sind für regionale Kampagnen die Standorterweiterungen am wichtigsten. Diese erhöhen die Sichtbarkeit der Anzeige deutlich: Der Nutzer bekommt standortbezogene Informationen wie eine Adresse, eine Karte, die Entfernung zu Ihrer Filiale sowie weitere Informationen, z. B. Google-Rezensionen, eingeblendet. Voraussetzung für Standorterweiterungen ist ein Google MyBusiness-Konto.

Beispiel:

Beispiel Screenshot Google Ads heizung-buedingen.de
Abbildung 6: Beispiel Screenshot Google Ads heizung-buedingen.de

2. Anruferweiterung

Durch Hinzufügen einer Telefonnummer haben Interessenten die Möglichkeit, Sie direkt über die Anzeige zu kontaktieren. Zudem können Sie flexibel steuern, wann eine Telefonnummer ausgespielt wird. So können Sie beispielsweise festlegen, dass die Anruferweiterung nur Montag bis Freitag zwischen 09:00 und 17:00 Uhr, zu Ihren Hauptgeschäftszeiten, ausgespielt wird.

Beispiel:

Beispiel Screenshot Google Ads elektro-schmied.de
Abbildung 7: Beispiel Screenshot Google Ads elektro-schmied.de

3. Erweiterung mit Zusatzinformationen

Durch Anzeigenerweiterung mit Zusatzinformationen erhalten Sie quasi die Möglichkeit, Ihren Anzeigentext, um eine Zeile zu erweitern. Das Ziel dahinter ist es, dem Nutzer zusätzliche Argumente zu bieten, warum dieser auf Ihre Anzeige klicken sollte oder gerade bei Ihnen kaufen sollte. Hier können Sie z. B. angeben, dass Sie eine Festpreisgarantie anbieten oder Ihre Kunden individuell beraten.

Beispiel:

Beispiel Screenshot Google Ads heizung-buedingen.de
Abbildung 8: Beispiel Screenshot Google Ads heizung-buedingen.de

E-Commerce

Im E-Commerce ist die bezahlte Suche mit Google Ads eine feste Säule im Onlinemarketing, denn fast nirgendwo ist es einfacher, schnell eine große Reichweite aufzubauen und Traffic zu generieren. Wenn Sie Google Ads für Ihren E-Commerce Shop einsetzen wollen, können insbesondere die nachfolgenden Tipps für Sie hilfreich sein:

1. Angebots- und Preiserweiterung

Mit der Angebots- und Preiserweiterung wird das Angebot Ihres Shops ausführlicher präsentiert. So verschaffen Sie Ihren Interessenten einen ersten Einblick in die Produkte und Leistungen Ihres Unternehmens. Jede Preiserweiterung ist mit einem Link gekoppelt. Dadurch ergibt sich eine sehr attraktive Möglichkeit für Ihre potenziellen Kunden, mit nur einem Klick zum Produkt zu gelangen.

Beispiel:

Beispiel Screenshot Google Ads smartmobile.de
Abbildung 9: Beispiel Screenshot Google Ads smartmobile.de

2. Erweiterung mit Zusatzinformationen

Auch im E-Commerce ist die Erweiterung mit Zusatzinformationen sehr nützlich. Denn hiermit können Sie Ihren Onlineshop nochmals genauer beschreiben, das Interesse des Kunden wecken sowie auf Angebote oder USPs aufmerksam machen. Mögliche Beispiele für Erweiterungen mit Zusatzinformationen speziell für den E-Commerce können ein kostenloser Versand, ein 24h Kundenservice, eine Größenberatung oder eine spezielle Rabatt-Aktion sein.

Beispiel:

Beispiel Screenshot Google Ads notbooksbilliger.de
Abbildung 10: Beispiel Screenshot Google Ads notbooksbilliger.de

3. Mit Zahlen Aufmerksamkeit erzielen

Google Ads-Anzeigen können optisch herausstechen und für Aufmerksamkeit sorgen, wenn Sie Zahlen in Ihre Anzeigengestaltung mit einbauen. Das menschliche Auge findet Zahlen interessanter als nur reinen Text.

Wenn Sie Preise erwähnen möchten, sollten Sie vorher die Preise der Konkurrenten recherchieren. Nur wenn der erwähnte Preis „günstig“ im Vergleich zum Wettbewerb ist, lohnt es sich, Werbung damit zu machen. Auch können Sie mit temporären Rabatten werben oder das Prinzip der Verknappung nutzen. Wenn ein Schnäppchen nur noch kurze Zeit verfügbar ist, steigt in den Köpfen die Angst, etwas zu verpassen.

Beispiel:

Ein Handyvertragsanbieter wirbt mir der zeitlichen Verknappung und einer Preisinformation. In Google Ads gibt es eine integrierte Countdown-Funktion mit der sich der Zeitfaktor ganz einfach automatisch über Echtzeit-Updates aktualisieren lässt.

Beispiel Screenshot Google Ads sim.de
Abbildung 11: Beispiel Screenshot Google Ads sim.de

4. Mit Emojis auffallen

Bis dato gibt es kein offizielles Statement seitens Google zur Verwendung von Emojis in Google AdWords-Kampagnen. Dennoch findet man immer öfter Emojis in den Anzeigentexten größerer Firmen, wie auch in unseren Beispielen:

Beispiele:

Beispiel Screenshot Google Ads pixum.de
Abbildung 12: Beispiel Screenshot Google Ads pixum.de
Beispiel Screenshot Google Ads emp.de
Abbildung 13: Beispiel Screenshot Google Ads emp.de

Emojis sind ein beliebtes Gestaltungs- und Kommunikationsmittel und kommen mittlerweile auch in vielen anderen Onlinemarketing-Bereichen zum Einsatz. Gleichwohl ist insbesondere bei der Verwendung in Google Ads-Anzeigen Vorsicht geboten: Ihr Einsatz sollte immer zweckdienlich und sparsam sein, da sie sonst schnell eine gegenteilige Wirkung erzielen und unter Umständen einen negativen Einfluss auf die Reputation eines Unternehmens haben. Auch könnte ein übermäßiger Einsatz von Emojis von Google als Spam aufgefasst werden, sodass im schlimmsten Fall der Google-Account gesperrt wird.

Leadgewinnung

Kampagnen zur Leadgewinnung werden genutzt, damit Besucher auf Ihrer Website Formulare ausfüllen. Sich auf eine Google Ads Lead-Kampagne zu konzentrieren, ist ein guter Weg, um den Traffic zu erhöhen, wertvolle Informationen über Ihre potenziellen Kunden zu gewinnen und eine Verbindung zu ihnen aufzubauen – und das unabhängig davon, in welcher Branche Sie tätig sind.

1. Snipped-Erweiterung

Die sogenannte Snipped-Erweiterung ist ebenfalls eine weitere, nicht klickbare Zeile unterhalb der Textanzeigen. Diese erfüllt den Zweck, weitere Informationen zu Produkten oder Dienstleistungen in Form eines Titels und einer Liste hinzuzufügen. Bestimmte Merkmale beworbener Produkte können dadurch noch mehr hervorgehoben werden und die Relevanz der Anzeige erhöhen. Beispielsweise eignet sich für den B2B-Bereich der Snippet-Titel „Dienstleistungen“.

Beispiel:

Beispiel Screenshot Google Ads manager.venuzle.com
Abbildung 14: Beispiel Screenshot Google Ads manager.venuzle.com

2. Sitelink-Erweiterung

Sitelink-Erweiterungen sind ergänzende Links, die unter dem Anzeigentext erscheinen, sodass Sie potenzielle Interessenten auch auf andere Unterseiten Ihrer Website lenken können. Zur Nutzung von Sitelinks müssen Sie jeweils eine Zielseite und einen Linktext hinterlegen. Je nach Konkurrenz und Werbeplatz spielt Google zwei bis acht Sitelinks aus.

Beispiel:

Beispiel Screenshot Google Ads buhl.de
Abbildung 15: Beispiel Screenshot Google Ads buhl.de

3. Lead-Formularerweiterung

Die Lead-Erweiterung ist eine neue Möglichkeit zur Kundengewinnung. Sie verfolgt das Ziel, Kundendaten direkt über ein Formular in der Suchanzeige zu erfassen. Diese direkte Form der Leadgenerierung unterscheidet sich deutlich von bisherigen Erweiterungen für Suchanzeigen. Die auf diese Weise gesammelten Leads können Sie in Form einer CSV-Datei aus Google Ads herunterladen und anschließend verwalten.

Beispiel:

Beispiel Lead-Formularerweiterung
Abbildung 16: Beispiel Lead-Formularerweiterung

Mit dem Klick auf die Erweiterung (z. B. „Angebot anfordern“) innerhalb der Google Ads-Anzeige wird ein Lead-Formular geöffnet. Der Werbetreibende kann das Lead-Formular bzw. die erforderlichen Eingabefelder selbst gestalten. Nach dem Absenden der Daten erhält der Nutzer eine Absendebestätigung.

Noch mehr Performance für Google Ads mit A/B-Tests

Wenn Sie Ihre Google Ads-Anzeigen optimieren möchten, kommen Sie um sogenannte A/B-Tests nicht herum. Dabei werden mindestens zwei Versionen von Anzeigen erstellt, um die Leistung der unterschiedlichen Anzeigen nach einer bestimmten Zeit miteinander zu vergleichen. Die Anzeige mit der besseren Performance tritt dann gegen eine neue Version an und wird wieder verglichen. Im Laufe der Zeit kann die Qualität der Anzeigen deutlich verbessert werden. Manchmal genügt es schon, ein Wort auszutauschen und die Kampagnen-Performance verbessert sich schlagartig.

Fazit:

Google Ads bietet großes Potenzial, Ihre Zielgruppe zum richtigen Zeitpunkt und mit der richtigen Botschaft zu erreichen. Dabei gibt es viele verschiedene Stellschrauben, an denen Sie drehen können, um Ihre Google Ads-Anzeigentexte effizienter zu gestalten. Fassen Sie sich kurz, kommunizieren Sie Ihre Alleinstellungsmerkmale und achten Sie auf die Auswahl der richtigen Keywords. Ein wichtiger Aspekt, den es dabei zu berücksichtigen gilt, ist eine zielführende Segmentierung. Überlegen Sie sich die Ziele, die Sie erreichen wollen und schauen Sie, wie Sie diese mithilfe von Google Ads erreichen können.

Der reine Anzeigentext ist nicht das Ende der Reise. Die Google Anzeige führt den Nutzer auf eine Landingpage. Von dieser Zielseite hängt sehr viel ab, denn dort wird der potenzielle Kunde entscheiden, ob er Ihnen – oder einem anderen Anbieter – sein Geld gibt. Die Landingpage muss den Inhalt Ihrer Anzeige so konkret wie möglich widerspiegeln und den Nutzer weiterführen. Machen Sie an dieser Stelle keine Kompromisse!

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