12 Tipps für effektives E-Mail-Marketing im Jahr 2020

 Kategorie: Digitalisierung

EMailMarketing ist nach wie vor eine sehr beliebte und viel genutzte Strategie im Onlinemarketing und aus der Unternehmenskommunikation kaum mehr wegzudenken. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Sie können tausende Kontakte mit einem einzigen Mailing zielgerichtet ansprechen. Allerdings kommt nicht jede E-Mail-Kampagne bei den Nutzern gleich gut an. Hier gibt es einiges zu beachten, um aus der Flut an gewerblichen E-Mails hervorzustechen, Abonnenten für sich zu gewinnen und – ein wichtiger Punkt – auch längerfristig zu halten. 

In diesem Artikel geben wir Ihnen 12 Tipps an die Hand, mit denen Sie Ihr EMailMarketing effektiv nach vorne bringen können. 

1. Ein professionelles E-Mail-Marketing-Tool erleichtert Ihre Prozesse

Wenn Sie erfolgreich E-Mail-Marketing betreiben möchtenkommen Sie um eine professionelle Software nicht herum. Denn mit einem E-Mail-Marketing-Tool können Sie viele wiederkehrende Aufgaben vereinfachen. Das spart wertvolle Zeit und reduziert Flüchtigkeitsfehler, die sich beim manuellen Versand einzelner E-Mails schnell einmal einschleichen können.  

Ein wichtiger Punkt, der beim manuellen E-Mail-Versand über Outlook und Co. nur schwer zu erreichen ist, ist der Datenschutz. Die Mailings müssen so versendet werden, dass für keinen der Empfänger ersichtlich ist, welche Empfänger den Newsletter ebenfalls erhaltenProfessionelle E-Mail-Marketing-Tools verfügen über geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zur Verschlüsselung von Kundendaten.    

Weiterer Bonus: Die Server dieser Tools sind auf sogenannten Whitelists aufgeführt und werden dementsprechend als vertrauenswürdig eingestuft. Nutzen Sie einen professionellen Anbieter für EMailMarketing, minimiert sich Ihr Risiko, als Spam eingestuft zu werden. 

Auf dem Markt ist eine Vielzahl kostenloser und kostenpflichtiger Tools erhältlich – da verliert man schnell den Überblick. Achten Sie bei der Wahl der richtigen Newsletter-Software daher auf folgende vorhandene Eigenschaften:  

  • responsive Templates – vorgefertigte Designs für mobile Nutzung und Desktopvariante
  • Segmentierungsfunktionen, um die E-Mail-Kampagne an eine bestimmte Zielgruppe richten zu können
  • Datenschutzkonformität – Integration eines Douple-Opt-in-Verfahrens, Impressums und Abmeldelinks
  • A/B-Testing – Funktionen, um verschiedene Varianten testen zu können
  • ausführliche Reportings zur Auswertung der Performance Ihrer Kampagnen

2. Mit Double-Opt-In-Verfahren gehen Sie auf Nummer sicher

Wer im E-Mail-Marketing mit Kontaktlisten arbeitet, muss sicherstellen, dass diese rechtskonform sind – Empfänger müssen ausdrücklich und nachweislich in die Aufnahme in den Newsletter-Verteiler eingewilligt haben. Entgegen der weitläufigen Meinung gilt diese Grundregel auch im B2B-Bereich. Von gekauften Kontaktlisten raten wir ausdrücklich ab, denn hierbei kann nicht geprüft werden, ob vorher eine Einwilligung stattgefunden hat. Mitunter ist Datenqualität gekaufter E-Mail-Adressen sehr schlecht, da unter Umständen viele Kontakte nicht erreichbar sind oder sich nicht für Ihre Newsletter-Inhalte interessieren.

Wird die Rechtssicherheit nicht berücksichtigt, drohen spätestens seit der Einführung der DSGVO im Mai 2018 kostspielige Abmahnungen. Mit dem Double-Opt-In-Verfahren im Newsletter-Anmeldeformular auf Ihrer Website sind Sie hier auf der sicheren Seite: Der Empfänger erteilt seine Erlaubnis nicht nur per Mausklick, sondern bestätigt diese zusätzlich per Link in einer vom E-Mail-Marketing-Tool verschickten Bestätigungsmail. Diese doppelte Absicherung sorgt für Rechtskonformität und reduziert Ihre Spam-Beschwerden. Zudem stellen Sie sicher, dass Ihre Abonnenten ausschließlich die Inhalte bekommen, die sie auch tatsächlich interessieren – vor allem dann, wenn bei der Anmeldung eine Auswahlmöglichkeit für bestimmte Themeninhalte gegeben ist. Eine echte Win-win-Situation!

Damit dem Abonnement in der Bestätigungsmail schnell und unkompliziert zugestimmt werden kann, empfiehlt es sich, sichtbare Call-to-Action-Buttons (CTAs) zu setzen.

Weiterer Tipp: Zeigen Sie Ihren Interessenten, was sie vom Newsletter erwarten können und warum dieses Abonnement eine gute Entscheidung ist.

Beispiel Anmeldebestätigung in Gmail
Abbildung 1: Beispiel Anmeldebestätigung in Gmail - Quelle: https://www.mailjet.de/blog/news/top-email-marketing-tipps/

3. Pflegen Sie Ihre E-Mail-Kontaktliste

Häufig wird als wichtigstes Ziel für E-Mail-Marketer eine möglichst lange Kontaktliste genannt. Jedoch ist nicht die reine Masse an Kontakten entscheidend, sondern vielmehr die Qualität des Verteilers – also die Frage, inwiefern auf die Mailings positiv reagiert wird. Die sorgfältige und kontinuierliche Pflege der Empfängerliste ist somit ein weiterer Schlüssel für erfolgreiches E-Mail-Marketing.

Eine E-Mail-Kontaktliste setzt sich prinzipiell aus drei Arten von Kontakten zusammen:

1. Aktive Kontakte, die eine E-Mail öffnen

2. Abgemeldete Kontakte, die sich selbst aus dem Verteiler ausgetragen haben

3. Ausgeschlossene Kontakte, die Sie ausgetragen bzw. auf eine Blacklist gesetzt haben.

Eine gepflegte Kontaktliste sollte nur aus E-Mail-Adressen bestehen, die tatsächlich existieren und Ihre E-Mails erhalten möchten. Rückläufer, inaktive Kontakte sowie Bounces sollten Sie daher regelmäßig entfernen. Langfristig sorgen Sie damit für eine hohe Zustellbarkeit sowie bessere Kampagnen-Performance und vermeiden, dass Ihre Nachrichten als Spam eingestuft werden. Damit sich Abonnenten problemlos von Ihrem Newsletter wieder abmelden können, muss in jeder Ihrer E-Mails ein Abmeldelink vorhanden sein.

Im Übrigen bietet es sich vor allem für Shopbetreiber an, ihre E-Commerce-Plattform mit der E-Mail-Marketing-Software über ein Plug-In zu verknüpfen. Dadurch werden die Newsletter-Empfänger automatisch synchronisiert und können von Ihnen nach bestimmten Filtern und Kriterien wie z. B. der Kaufhistorie segmentiert werden.

4. Zielgerichtete E-Mail-Betreffzeilen wecken die Neugier

Sie haben bereits eine volle Kontaktliste? Jetzt gilt es, die Empfänger zu halten und sie regelmäßig mit interessanten Themen zu füttern. Ob Ihre E-Mails ungelesen im Papierkorb verschwinden oder geöffnet werden, entscheidet oft der erste Eindruck der E-Mail, sprich die Betreffzeile. Ist diese gut durchdacht, wecken Sie Neugier und lenken die Aufmerksamkeit gekonnt auf Ihre E-Mail-Kampagne. Ein ansprechender Betreff sollte kurz und knackig sein – nicht länger als 30 bis 50 Zeichen, um auch in der mobilen Ansicht noch vollständig angezeigt zu werden. Passt es zu Ihrem Markenimage, können Sie einen Teil oder die ganze Betreffzeile im gleichen Wortlaut formulieren, um für einen Wiedererkennungswert zu sorgen. Verwenden Sie darüber hinaus die personalisierte Ansprache (Name und Anrede des Empfängers), zeigen Sie, dass Sie eine persönliche Beziehung zum Empfänger haben. Damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre E-Mails von den Empfängern geöffnet werden.

Für welche Taktik Sie sich auch entscheiden, es empfiehlt sich stets mehrere Varianten zu prüfen, um herauszufinden, mit welchen Formulierungen in der Betreffzeile Sie die höchste Aufmerksamkeit erzielen. Verwenden Sie ein professionelles Tool für E-Mail-Marketing, stehen Ihnen hierfür sogenannte A/B-Tests zur Verfügung. Sie testen verschiedene Betreffzeilen, indem Sie sie an kleine Kontaktgruppen senden. Mittels diverser Parameter, z. B. höchste Öffnungsrate oder niedrigste Abmelderate, lässt sich schnell feststellen, welche Zeile am besten funktioniert. Diese wird dann an alle anderen Kontakte geschickt.

5. Einheitliches Branding und klares Design erhöhen den Erfolg Ihrer E-Mail-Marketing-Kampagne

Ob in der Supermarktschlange oder in der Bahn – viele Menschen lesen Ihre E-Mails heutzutage nebenbei auf dem Smartphone oder Tablet. Da ist es wichtig, Newsletter auch für mobile Endgeräte zu optimieren – ein responsives Design ist für E-Mail-Vorlagen verpflichtend.

Lange Textblöcke, in die sich die Abonnenten einlesen müssen, um die relevanten Informationen herauszufiltern, wirken hier eher abschreckend und kontraproduktiv. Setzen Sie stattdessen auf übersichtliche Strukturen und mehrere Absätze. Gliedern Sie den Textkörper sinnvoll durch Aufzählungen, Bilder, ansprechende Call-to-Action-Buttons (CTAs) und einheitliche Überschriften.

Apropos Einheitlichkeit: Diese ist für das Markenimage Ihres Unternehmens besonders wichtig. Denn sehen die E-Mail-Kampagnen unterschiedlich aus, hinterlässt das bei den Lesern einen wenig professionellen Eindruck. Farben, Schriftart, Design und Tonfall der E-Mails sollten daher in einem einheitlichen Stil gehalten werden.

Die meisten gängigen Newsletter-Tools bieten übrigens die Möglichkeit, bestimmte Abschnitte und Teile aus dem Design konsistent für die nächste E-Mail-Marketing-Kampagne zu speichern.

Responsive Cleverreach
Abbildung 2: Beispiel Responsive Newsletter von cleverreach.com - Quelle: https://www.cleverreach.com/de/functionen/newsletter-erstellen/responsive-newslettervorlagen/

6. Newsletter erstellen – zu viel Inhalt ist kontraproduktiv

„Weniger ist mehr“ – dieses Prinzip gilt auch beim E-Mail-Newsletter und sollte beim Erstellen stets im Hinterkopf behalten werden. Wird der Empfänger mit zu vielen interaktiven Inhalten und langen Texten bombardiert, schrumpft sein Interesse. Ein mögliches Resultat: Newsletter löschen oder sich aus der Liste austragen.

Vermeiden Sie daher einen Informationsüberschuss und bevorzugen Sie stattdessen wertvolle, exklusive Inhalte für Ihre Abonnenten. Stellen Sie Ihre Leser in den Mittelpunkt und bieten Sie ihnen den Mehrwert, den sie sich von Ihrem Newsletter versprechen.

Der genaue Inhalt Ihrer Newsletter Kampagne hängt natürlich von Ihrem Geschäftsmodell und Ihrer Zielgruppe ab. Als E-Commerce Unternehmen im Bereich B2C bieten sich für klassische Newsletter mit Produktempfehlungen folgende Inhalte an:

  • Bewerben der eigenen Produkte (z. B. Cross-Selling)
  • Anleitungen und Hilfestellungen zu Ihren Produkten
  • Shoppingempfehlungen für bestimmte Anlässe (z. B. Valentinstag, Muttertag etc.)
  • Individuelle Benachrichtigungen und Gutscheine (z. B. bei Geburtstagen)
  • Aktionen für Bestandskunden

Darüber hinaus können Sie auch transaktionelle E-Mails (z. B. mit eine Versandbestätigung) mit weiteren Produkten und Sonderaktionen (Up-Selling) versehen. Auch Warenkorb-Abbrecher können Sie freundlich an den Kauf erinnern und mit ähnlichen Produkten neue Kaufanreize schaffen.

Im B2B-Bereich gelten wiederum andere Regeln als im B2C: Denn die Herausforderung liegt oft darin, die Empfänger von hochkomplexen Produkten und Dienstleistungen zu überzeugen. Die Zielgruppe verlangt nicht nach Rabattaktionen und Produktplatzierungen. Sie möchte stattdessen mit hochwertigen Inhalten und Know-How beeindruckt werden. Ideal sind hier z. B.:

  • Aktuelle Branchennews und Zukunftstrends
  • Anwendertipps z. B. in Form eines ausführlichen Blogbeitrags
  • Wissensvorteile z. B. in Form eines Whitepapers
  • Video-Tutorials von Experten
  • Servicehinweise
  • Blick hinter die Kulissen Ihres Unternehmens oder Ihrer Produktionsstätte
  • Einladungen zu Veranstaltungen (Messen, Konferenzen, Webinare etc.)

7. Machen Sie sich starke Call-to-Action-Buttons zunutze

Im Idealfall überfliegen Ihre Abonnenten den Newsletter nicht einfach nur grob, sondern werden auch direkt aktiv, stöbern in Ihrem Blog oder kaufen in Ihrem Onlineshop ein. Die Weiterleitung zu Ihren Produkten oder Dienstleistungen funktioniert am besten über gut sichtbare Call-to-Action-Buttons (CTAs) mit einer klaren Handlungsaufforderung. Bewährt hat sich die Platzierung einerseits im oberen Bereich, da hier kein Scrollen erforderlich ist, und zusätzlich am unteren Rand der E-Mail. Ist der Leser unten angelangt, geben Sie hier direkt einen Impuls zum Handeln.

Beherzigen Sie zusätzlich folgende Tipps bei der Gestaltung Ihrer CTAs, erhöhen sich Ihre Chancen auf einen erfolgreichen Newsletter:

  • Design: Die Farbe des Buttons sollte zum Markenimage des Unternehmens passen und sich als Kontrast vom Hintergrund abheben.
  • Sprache: Die Formulierungen sollten kurz, aktiv und insbesondere prägnant sein. „Hier klicken“ oder „Mehr lesen“ ist zwar kurz, aber nicht wirklich aussagekräftig. Erfolgreiche CTAs sind z. B. „Jetzt E-Book downloaden“ oder „Sofort 20% Rabatt sichern“.
  • Anzahl: Setzen Sie lieber nicht zu viele CTAs – ein gutes Gleichgewicht ist wichtig.
go-digital
Abbildung 3: Beispiel Gestaltung CTA-Button

8. E-Mail-Newsletter gestalten – punkten Sie mit Personalisierung

Verleihen Sie Ihren E-Mails eine individuelle Note – das vermittelt Nähe, schafft eine persönliche Bindung zwischen Ihnen und Ihren Abonnenten und erhöht somit auch die Öffnungsrate.

Von der Betreffzeile bis zur Signatur stehen Ihnen dabei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, einen E-Mail-Newsletter individuell zu gestalten:

  1. Sprechen Sie Ihre Leser im Betreff und auch in der Begrüßungszeile persönlich mit Namen an (hier gibt es verschiedene Arten der Ansprache – von förmlich bis persönlich)
  2. Versenden Sie Newsletter zu besonderen Ereignissen, beispielsweise zum Geburtstag
  3. Nutzen Sie für den Newsletter-Versand die Signatur und E-Mail-Adresse eines Mitarbeiters anstelle des Firmennamens
  4. Segmentieren Sie Ihre Kundenliste vorab, z. B. nach ähnlichen Interessen, Verhaltensweisen, Alter, Standort, Lieblingsprodukten etc.

9. Richtige Frequenz und optimaler Versandzeitpunkt

Regelmäßigkeit zahlt sich aus – auch im E-Mail-Marketing. Doch wie häufig sollten Newsletter tatsächlich verschickt werden? Gar nicht so einfach zu beantworten: Einerseits möchten Ihre Abonnenten zeitnah über aktuelle Neuigkeiten, Angebote und Rabatte informiert werden, andererseits melden sich viele Leser wieder vom Newsletter ab, wenn das Postfach förmlich überquillt.

Eine pauschale Aussage, welcher Tag oder welche Uhrzeit optimal für den Versand ist, lässt sich nicht ohne Weiteres treffen. Erfahrungsgemäß ist die Öffnungsrate allerdings zwischen den frühen Morgenstunden und dem Vormittag am höchsten, wobei der Wochentag eine untergeordnete Rolle spielt. Lediglich das Wochenende ist eher ungeeignet, um die Abonnenten zu erreichen.

Ihre Option: Befragen Sie Mitglieder Ihrer Zielgruppe dazu, in welchen Zeitabschnitten sie den Newsletter erhalten und zu welchen Themen sie benachrichtigt werden möchten.

10. Kontrolle ist besser – Checkliste & Test-E-Mails

Um unangenehme Flüchtigkeitsfehler im Newsletter zu vermeiden, die erst im Nachhinein auffallen und nicht mehr korrigiert werden können, sollten Sie jede E-Mail vor dem eigentlichen Versand gründlich testen. Checken Sie dabei folgende Punkte:

  • Rechtschreibung und Tippfehler
  • Korrekte Anzeige der Bilder
  • mobile Ansicht / Desktopanzeige
  • Kontaktliste
  • Adresse des Absenders
  • Links & CTAs (z. B. Weiterleitungen zur Landingpage)
  • Abmeldelink und Impressum

Da ein zweites oder drittes Paar Augen oftmals auch die Fehler sieht, die dem Ersteller beim Texten entgangen sind, ist es ratsam, den Newsletter als Test-E-Mail an ein oder zwei Teammitglieder zur Korrektur zu schicken. Wenn möglich, auch an unterschiedliche E-Mail-Clients, um sicherzustellen, dass Ihre Mails überall erfolgreich zugestellt und korrekt angezeigt werden.

11. So umgehen Sie den Spam-Ordner

Zustellbarkeit ist an dieser Stelle ein gutes Stichwort, denn werden Ihre E-Mails bei Ihren Abonnenten direkt im Spam-Ordner abgelegt, ist das wenig Erfolg versprechend für Ihre E-Mail-Marketing-Kampagne. Daher gilt es, die Einstufung als Spam unbedingt zu vermeiden. Wie das geht?

Mit diesen drei Schritten minimieren Sie das Risiko erheblich:

  1. Kaufen Sie keine E-Mail-Kontaktliste, sondern erstellen Sie sie selbst. So gewinnen Sie Kunden, die sich aktiv für Ihren E-Mail-Newsletter entscheiden und diesen nicht als Spam markieren.
  2. Gestalten Sie den Inhalt ansprechend und relevant für Ihre Zielgruppe.
  3. Vermeiden Sie Stichworte und Wortkombinationen, die direkten Spam-Alarm auslösen, z. B. „Millionen“, „garantiert“, „Sie haben gewonnen“, „xxx“, „keine Abzocke“, „nicht löschen“ etc.

12. Last but not least – überprüfen Sie die Performance der Kampagne

Nach der Kampagne ist vor der Kampagne. Haben Sie Ihren E-Mail-Newsletter gecheckt und versandt, geht es jetzt darum, die Performance Ihrer Kampagne zu prüfen, um Ihre nächste E-Mail noch besser zu gestalten. Behalten Sie daher Ihre Statistiken wie Zustellrate, Öffnungsraten, Klickraten, Rückläuferrate (Bounces) und A/B-Testergebnisse stets im Auge und planen Sie routinemäßige Überprüfungen ein. Dadurch können Sie Rückschlüsse ziehen und eigene Hypothesen, die Sie sich vorab gedacht haben, eingrenzen. Das hilft Ihnen dabei, zukünftige E-Mail-Kampagnen zielgerichtet zu optimieren.

Cleverreach Reporting
Abbildung 4: Beispiel Übersicht Reporting von cleverreach.com - Quelle: https://www.cleverreach.com/de/funktionen/reporting-und-tracking/

Es ist nicht immer leicht unternehmenseigene Werte einzuordnen und zu bewerten. Um ein Gefühl für die Zielgrößen und den Erfolg von E-Mail-Marketing-Kampagnen zu bekommen, lohnt sich ein Blick in die E-Mail-Marketing-Benchmarkstudie 2020. Demnach liegt die durchschnittliche Öffnungsrate im DACH-Bereich branchenübergreifend bei rund 29 Prozent. Die Klickrate für Nachrichten hingegen liegt im Gesamtdurchschnitt bei 6,5 Prozent.

Unser Fazit: Mit wenig Aufwand zum erfolgreichen E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing ist eine effektive Strategie, um Kunden einfach und direkt zu erreichen – und das mit nur wenig Aufwand, wendet man die richtigen Kniffe an. Beherzigen Sie bei der Gestaltung Ihrer E-Mail-Kampagnen die Tipps aus diesem Beitrag und behalten Sie stets im Hinterkopf, dass Ihr Newsletter kein Katalog oder Sales Letter ist, sondern vielmehr die Eingangstür zu weiteren Inhalten, steht auch Ihrem Start in ein effektives E-Mail-Marketing nichts mehr im Wege. Probieren Sie es aus!

Wünschen Sie dabei professionelle Unterstützung an Ihrer Seite, steht Ihnen das Team der Online Marketing Solutions AG gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns einfach an oder hinterlassen Sie uns eine Nachricht – wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

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