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Synonyme in Webseitentexten – und wie Google damit umgeht

Matt Cutts, seines Zeichens Leiter der Webspam-Abteilung bei Google, hat sich einem sehr interessanten Thema gewidmet, das durch die Frage eines Google-Nutzers aus Las Vegas aufkam. Die Frage beschäftigt sich damit, wie Google mit der Verwendung von Synonymen und der daraus resultierenden Austauschbarkeit wichtiger Keywords umgeht, und inwiefern Google dies beim Crawlen von Webseiten berücksichtigt. Ein konkreter Fall wäre hier beispielweise der Begriff „Gasthaus“, der gleichermaßen wie „Restaurant“ verwendet werden kann. Die Frage ist, ob Google hier zwei Begriffe ranken würde oder ob erkannt werden würde, dass es sich um Synonyme für die gleiche Begrifflichkeit handelt.

Cutts‘ Antwort liefert Aufschluss über die richtige Verwendung von Synonymen. Er erklärt, dass Texte, die nicht mit Synonymen überladen sind, nicht nur „natürlich“ beim Lesen wirken und keine Art von Spam darstellen, sondern auch zu einem ordentlichen Ranking der Seite führen. Eine von Google extra eingerichtete Abteilung liest regelmäßig Webseitentexte. Auf deren Grundlage wird bewertet, inwiefern Synonyme zur Inhaltsbeschreibung verwendet werden und ab wann man von einer übermäßig hochfrequentierten Verwendung sprechen kann, die schon fast spamartig auf ein hohes Ranking abzielt.

Cutts gibt den Tipp, dass man sich grundsätzlich immer vorstellen soll, wie man den Inhalt eines Textes einem Freund oder einem Fremden auf der Straße wiedergeben würde und wie man Sachverhalte dann erklären würde. Ähnlich sieht es mit der Verwendung von Synonymen in Bezug auf Google aus. Denn erst bei dem Vorhaben, so viele Keywords wie möglich in einem Text zu verwenden, kommt es zu künstlich klingenden und bei der Beachtung in Suchmaschinen nicht relevanten Webseitentexten. Wer dies vermeidet, sollte bei der Verwendung von Synonymen keine Probleme bekommen. (Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=NpnnXt7CHMU)