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DMEXCO 2026 Recap: Warum B2B-Marketing jetzt zum Wachstumssystem werden muss

AI verändert nicht einfach einen weiteren Marketingkanal. Sie verändert, wie potenzielle Kunden Informationen suchen, Anbieter vergleichen und Entscheidungen vorbereiten. Dadurch greifen Search, Performance, Content, Social, CRM und Sales immer stärker ineinander. Das war für mich der spannendste rote Faden der DMEXCO 2026.

Die Kurzantwort

AI macht aus einzelnen Marketingdisziplinen zunehmend ein zusammenhängendes System. Entscheidend ist künftig weniger, welchem Kanal ein Touchpoint gehört, sondern ob Brand, Content, Media, Daten, Website und Sales auf dasselbe wirtschaftliche Ziel einzahlen.

  • Demand Capture
  • Demand & Trust
  • SEO + GEO
  • CRM-Signale
  • Agentic Web

SEO. Performance-Marketing. Content. Social Media. CRM. Sales. Wir organisieren Marketing noch immer gerne in diesen Schubladen – mit eigenen Teams, Budgets, Tools und KPIs. Die Buyer Journey hält sich nur leider immer weniger daran.

Genau das war für mich einer der spannendsten roten Fäden der diesjährigen DMEXCO. Das Motto der Messe lautete „Scaling Intelligence“. Und bemerkenswert war: Es ging deutlich weniger darum, welches neue AI-Tool jetzt noch irgendwo eingebaut werden kann. Viel häufiger ging es um die Frage, wie Daten, Inhalte, Systeme und Menschen so miteinander verbunden werden, dass daraus tatsächliche Wertschöpfung entsteht.

Die DMEXCO selbst beschreibt „Scaling Intelligence“ als den Schritt von der Experimentierphase hin zu operativer Wirkung: AI soll nicht nur Potenzial demonstrieren, sondern in Prozesse, Ergebnisse und messbaren wirtschaftlichen Mehrwert übersetzt werden. Der Engpass sei dabei häufig nicht die Technologie, sondern ihre Integration in Prozesse und strategische Entscheidungen.

Das eigentliche DMEXCO-Learning lautet deshalb nicht: „Wir brauchen mehr AI im Marketing“, sondern: Wir müssen Marketing als verbundenes Wachstumssystem steuern.

1. Aus Search wird Discoverability

SEO war lange relativ einfach zu erklären: Menschen haben ein Problem, öffnen Google, geben einen Suchbegriff ein und klicken auf ein Ergebnis. Diese Welt verschwindet nicht. Aber sie bekommt Gesellschaft.

Potenzielle Kunden recherchieren heute über Google, YouTube, LinkedIn, Fachmedien, Communities, ChatGPT, Gemini, Perplexity und andere AI-Systeme. Und häufig wechseln sie während einer einzigen Recherche mehrfach zwischen diesen Umgebungen.

Eine Session, die diesen Wandel sehr gut gezeigt hat, war „GEO durch Video“. Dort ging es darum, welche Inhalte von AI-Suchsystemen verarbeitet und als Quellen verwendet werden – und welche Rolle Video-Content gerade bei komplexen B2B-Produkten spielen kann.

Das ist ein wichtiger Unterschied. Sichtbarkeit ist damit nicht mehr automatisch gleichbedeutend mit einer Google-Position. Es geht um Discoverability, also darum, in relevanten Suchmaschinen und AI-basierten Antwortsystemen gefunden und als verlässliche Quelle verstanden zu werden.

Und dafür müssen zwei Dinge zusammenspielen: Brand + Expertencontent schaffen Vertrauen. SEO + GEO schaffen Discoverability. In der Praxis lassen sich beide Bereiche immer schlechter voneinander trennen.

Ein guter Fachartikel kann bei Google ranken, von einem AI-System als Quelle verwendet werden, Grundlage für einen LinkedIn-Post sein, in einem Video aufgegriffen werden und einem Vertriebsmitarbeiter später als Sales Enablement dienen. Content gehört dann nicht mehr einem Kanal. Er wird Teil einer gemeinsamen Informationsarchitektur.

2. Selbst die Grenze zwischen Organic und Paid beginnt zu verschwimmen

Besonders spannend fand ich deshalb das Thema „Bridging GEO and ChatGPT Ads“. In der Session wurde diskutiert, wie organische AI-Antworten und bezahlte Platzierungen künftig in derselben Rechercheumgebung auftreten könnten. Die Conversation kann damit zugleich Recherchekontext, Intent-Signal und Werbeumfeld werden.

Das stellt unser klassisches Kanaldenken ziemlich auf den Kopf. SEO hier. SEA dort. Social in einem anderen Team. Content wiederum woanders. Aus Kundensicht war diese Trennung ohnehin immer künstlich.

Ein Entscheider kann einen Expertenbeitrag auf LinkedIn sehen, einige Tage später eine Frage an ChatGPT stellen, danach einen Anbieter googeln, ein YouTube-Video anschauen und erst Wochen später direkt auf dessen Website zurückkehren. Für ihn ist das eine Journey, nicht fünf voneinander unabhängige Kanäle.

Das B2B-Wachstumssystem

Kanäle bleiben operativ relevant. Strategisch müssen sie aber auf gemeinsame Nachfrage-, Vertrauens- und Business-Signale einzahlen.

01Brand + Expertencontent

Schafft Vertrauen, Orientierung und Präferenz.

02SEO + GEO

Schafft Discoverability in Search und AI-Systemen.

03Paid + AI Ads + Social

Schafft Reichweite, Aktivierung und Nachfrage.

04Website + Produktdaten

Beantwortet Fragen und reduziert Reibung.

05CRM + Automation

Verbindet Signale, Prozesse und Nurturing.

06Sales

Übernimmt Beratung, Anforderungen und Verhandlung.

AI- & Agent-Layer: Systeme suchen, kombinieren, bewerten und verarbeiten Informationen über alle Ebenen hinweg.

Die sinnvollere Frage lautet deshalb nicht mehr „Organic oder Paid?“, sondern: Welche Rolle übernimmt welcher Touchpoint innerhalb des Entscheidungsprozesses?

3. Mehr Leads sind noch kein Wachstum

An dieser Stelle schließt sich für mich direkt der Kreis zu unserer eigenen DMEXCO-Masterclass: „CMOs in the Era of Less – wie aus digitalen Kampagnen planbares B2B-Wachstum entsteht.“

Die Ausgangslage vieler B2B-Marketingverantwortlicher ist paradox: Mehr Wachstumsverantwortung. Mehr Kanäle. Mehr Tools. Mehr Automatisierung. Mehr Content. Mehr AI. Aber nicht automatisch mehr Budget, Aufmerksamkeit oder vorhandene Nachfrage.

Unsere These: Das Problem ist deshalb häufig gar kein reines Ressourcenproblem, es ist ein Steuerungsproblem.

Wenn Google Ads auf Leads optimiert, Marketing auf CPL schaut, Sales auf Opportunities und das CRM irgendwo dazwischen steht, optimiert jeder Teil des Systems für sich. So bleibt unklar, welche Maßnahmen tatsächlich qualifizierte Leads und Pipeline erzeugen.

1

Maximize Demand Capture

Vorhandene Nachfrage präziser ausschöpfen und Kampagnen auf qualitative Signale statt reine Leadmenge ausrichten.

2

Create Demand & Trust

Früher relevant werden, Expertise zeigen und Nachfrage aufbauen, bevor konkreter High Intent entsteht.

3

Prepare for the Agentic Web

Informationen so strukturieren, dass Menschen, AI-Systeme und Agenten das Unternehmen zuverlässig verstehen können.

3 Horizonte für ein skalierbares B2B-Wachstumssystem

Horizont 1Lupe über einer wachsenden Kurve als Symbol für Maximize Demand CaptureMaximize Demand Capture
Horizont 2Handschlag vor einem Schutzschild als Symbol für Create Demand & TrustCreate Demand & Trust
Horizont 3Vernetzte Glasmodule als Symbol für Prepare for the Agentic WebPrepare for the Agentic Web
Die drei Horizonte unserer DMEXCO-Masterclass „CMOs in the Era of Less“.

Horizont 1: Maximize Demand Capture

Vorhandene Nachfrage besser auszuschöpfen bedeutet nicht einfach, mehr Budget in Kampagnen zu geben. Es bedeutet, die Qualität der Signale zu verbessern, auf die Plattformen optimieren.

Die Maschine soll nicht lernen: „Besorg mir möglichst viele Formulare.“ Sie soll lernen: „Finde mehr von den Menschen, aus denen tatsächlich Geschäft entsteht.“

Zum Beispiel können CRM-Stufen wie MQL, SQL oder Opportunity über Offline Conversion Imports an Werbeplattformen zurückgespielt werden. So erhalten Kampagnen bessere Signale als einen Formularabschluss allein.

  • Segmentierte Zielgruppenansprache
  • State-of-the-Art Tracking
  • Micro- und Macro-Conversions
  • Offline Conversion Imports
  • Customer Match / First-Party-Daten
  • CRM- und Sales-Signale für Smart Bidding

4. Marketing muss von Dashboards zu Business-Signalen kommen

Dass dieses Thema weit über Performance-Marketing hinausgeht, zeigte auch das MarTech-Panel „From Data to Impact: How Martech Drives Real Business Growth“. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Marketing von Dashboards und Vanity Metrics stärker zu Business-KPIs, ROI und messbarem Wachstum kommt.

Welche Leads werden qualifiziert? Welche Segmente erzeugen Opportunities? Welche Inhalte beeinflussen spätere Nachfrage? Welche Kampagnen führen tatsächlich zu Pipeline? Und welche Kunden gewinnen wir am Ende?

Das ist aus meiner Sicht einer der wichtigsten Entwicklungsschritte im Performance-Marketing: Kampagnen nicht nur isoliert zu optimieren, sondern die Verbindung zwischen Marketingaktivität, Vertriebsfortschritt und Geschäftsergebnis herzustellen.

5. Vorhandene Nachfrage lässt sich nicht unendlich skalieren

Was passiert, wenn alle Unternehmen versuchen, dieselben bereits kaufbereiten Interessenten noch effizienter einzusammeln? Irgendwann wird vor allem eines größer: der Wettbewerb.

High-Intent-Nachfrage ist im B2B begrenzt. Mehr Budget bedeutet deshalb nicht automatisch proportional mehr hochwertige Leads. Genau daraus entstand der zweite Horizont unserer Masterclass: Create Demand & Trust.

Wenn wir weiter wachsen wollen, müssen wir früher in den Entscheidungsprozess. Bevor eine konkrete Anbieterrecherche beginnt. Bevor jemand eine Demo anfragt. Und möglicherweise sogar bevor ein Unternehmen seine Herausforderung vollständig definiert hat.

Das bedeutet: Probleme erklären, Orientierung geben, Expertise zeigen, Zielgruppen relevante Perspektiven anbieten und Vertrauen aufbauen.

Besonders bei Nischenmärkten oder erklärungsbedürftigen Angeboten reicht es häufig nicht, vorhandene Suchnachfrage über Performance-Kampagnen abzuschöpfen. Dann müssen Zielgruppen, Mehrwerte und Entscheidungsfragen zuerst klarer herausgearbeitet werden. Darauf lassen sich Content, Kampagnen, Landingpages und Nurturing ausrichten.

Auch im CMO Summit wurde diese Verbindung sichtbar. Beim Panel „The Bold CMO“ ging es ausdrücklich um die Balance zwischen Performance und langfristigem Markenaufbau. In einer Session mit MAN wurde wiederum diskutiert, warum Brand, Marketing, Sales und Customer Experience enger zusammenarbeiten müssen.

Niemand kauft eine komplexe Maschine, eine Unternehmenssoftware oder eine Beratung, weil er dreimal dieselbe Retargeting-Anzeige gesehen hat.

Vertrauen entsteht über Zeit: über Inhalte, Menschen, Proof, Erfahrungen und Konsistenz.

6. Performance beginnt deshalb lange vor der Conversion

Ein Entscheider liest einen Fachbeitrag, sieht einen Experten auf LinkedIn, begegnet einer Marke in einem Video, liest eine Studie, fragt ein AI-System nach einer möglichen Lösung, sucht später nach dem Problem. Erst irgendwann in diesem Verlauf entsteht daraus eine konkrete Anfrage.

Eine DMEXCO-Session trug passenderweise den Titel „Performance beginnt vor dem Klick“. Genau dieser Gedanke ist im B2B zentral: Nachfrage entsteht häufig deutlich früher als die messbare Lower-Funnel-Conversion.

Das Ziel ist nicht, jede Interaktion zwanghaft in einen direkten Lead umzudeuten. Vielmehr sollte messbar werden, welche Rolle ein Touchpoint im Wachstumssystem übernimmt und ob er später mit relevanter Nachfrage oder qualifizierter Pipeline zusammenhängt.

7. Und dann kommt ein neuer Teilnehmer in die Buyer Journey: der Agent

Eine der interessantesten Sessions war für mich „From Search to Agent: The New Rules of B2B Commerce.“ Dort ging es nicht mehr nur darum, dass Menschen AI zur Recherche einsetzen, sondern darum, dass Agenten zunehmend Aufgaben in Recherche, Sourcing, Verhandlung, Marketing, Sales, Operations oder CRM übernehmen können.

Damit entsteht ein fundamentaler Perspektivwechsel. Bislang optimieren wir unsere digitale Präsenz hauptsächlich für Menschen: Menschen besuchen Websites, Menschen lesen Produkttexte, Menschen vergleichen Anbieter.

Wenn AI-Systeme künftig stärker in Recherche und Auswahl eingebunden werden, müssen sie relevante Informationen ebenfalls zuverlässig finden und einordnen können.

Horizont 3: Prepare for the Agentic Web

Hier geht es um mehr als GEO. GEO beschäftigt sich zunächst damit, ob und wie ein Unternehmen von AI-Systemen gefunden, verstanden und zitiert wird. Das Agentic Web geht einen Schritt weiter: Systeme sollen Informationen nicht nur lesen, sondern damit arbeiten können.

Machine-Readable Knowledge Layer für KI-Sichtbarkeit: sichtbare Website-Inhalte über Wasser, maschinenlesbare Produktinformationen, technische Daten, FAQs, Quellen und Entitäten unter Wasser
Machine-Readable Knowledge Layer: Eine gemeinsame Wissensbasis für Website, AI Search, Assistants und perspektivisch Agent-to-Agent-Kommunikation.

Unternehmen müssen heute nicht jede Agentic-AI-Vision sofort umsetzen. Sie können jedoch damit beginnen, Informationen fachlich konsistent, technisch zugänglich und nachvollziehbar zu strukturieren.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • klare Produkt- und Leistungsinformationen
  • strukturierte Use Cases und Branchenbezüge
  • technische Daten und Spezifikationen
  • FAQs mit eindeutigen Antworten
  • Quellen, Dokumente und Belege
  • konsistente Entitäten und Begriffsbeziehungen
  • aktuelle, zitierfähige Inhalte
  • perspektivisch Service- und Datenschnittstellen

8. Der gemeinsame Nenner heißt nicht AI, er heißt Orchestrierung

Wir könnten all diese Entwicklungen einzeln betrachten: GEO, ChatGPT Ads, First-Party Data, Thought Leadership, Marketing Automation, Agentic Commerce, AI Content und neue Search-Formate.

Aber genau dann würden wir vermutlich den interessantesten Teil übersehen: Diese Entwicklungen wachsen zusammen. Der strategische Zusammenhang entsteht dort, wo diese Themen auf dieselben Zielgruppen, Mehrwerte und Geschäftssignale ausgerichtet werden.

Für ein B2B-Unternehmen entsteht deshalb eher ein System, in dem Brand und Expertencontent Vertrauen schaffen, SEO und GEO für Discoverability sorgen, Paid und Social Nachfrage aktivieren, Website und Produktdaten Reibung reduzieren, CRM und Automation Signale verbinden und Sales dort übernimmt, wo Menschen durch Beratung, Kontext und Verhandlung den Unterschied machen.

Und darüber entsteht zunehmend eine zusätzliche Ebene aus AI-Systemen und Agenten, die all diese Informationen suchen, kombinieren, bewerten und weiterverarbeiten. Wie schnell und in welchem Umfang das geschieht, ist noch offen. Schon heute lohnt es sich aber, die Informationsbasis dafür konsistent und zugänglich aufzubauen.

9. Was bedeutet das jetzt konkret für B2B-Marketingverantwortliche?

Die Konsequenz ist nicht, möglichst schnell noch fünf neue AI-Tools einzukaufen. Ich würde mit drei grundsätzlicheren Fragen beginnen:

1

Nutzen wir vorhandene Nachfrage wirklich optimal?

Optimieren wir noch auf Leads und CPL – oder bereits auf Leadqualität, SQLs, Opportunities und wirtschaftlichen Beitrag?

2

Sind wir früh genug in der Buyer Journey präsent?

Bauen wir Expertise, Vertrauen und Präferenz auf, bevor konkrete Nachfrage und Anbieterrecherche entstehen?

3

Kann AI unser Unternehmen zuverlässig verstehen?

Sind Inhalte, Daten und Quellen aktuell, konsistent, zugänglich, zitierfähig und maschinenlesbar?

Für die Antworten braucht es keine einheitliche Standardlösung. Ein Unternehmen mit vielen, aber wenig qualifizierten Leads hat einen anderen Engpass als ein Anbieter in einem Nischenmarkt mit wenig vorhandener Nachfrage. Entscheidend ist, zuerst den Engpass zu bestimmen und danach Maßnahmen und Messgrößen auszuwählen.

Vielleicht lautet die wichtigste Erkenntnis der diesjährigen DMEXCO deshalb gar nicht: „Wir brauchen jetzt mehr AI im Marketing.“

Wir müssen aufhören, Marketing wie eine Sammlung voneinander unabhängiger Kanäle zu steuern.

AI beschleunigt diese Entwicklung enorm. Sie verändert Search. Sie verändert Advertising. Sie verändert Content-Produktion. Sie verändert Datenverarbeitung. Sie verändert Commerce. Und perspektivisch verändert sie sogar, wer oder was überhaupt an einer Buyer Journey teilnimmt.

Aber Technologie allein löst noch kein Wachstumsproblem. Entscheidend ist, wie wir Strategie, Performance, Daten, Content, Technologie und Menschen miteinander verbinden.

Unsere Aufgabe als B2B-Growth-Partner ist es, daraus konkrete Prioritäten abzuleiten: Wo fehlen Nachfrage oder Sichtbarkeit? Wo endet die Messung beim Lead? Welche Daten, Inhalte oder Prozesse müssen verbunden werden, damit Maßnahmen stärker auf qualifizierte Leads, Pipeline und Umsatz einzahlen?

Oder, um es mit unserem eigenen Anspruch zusammenzufassen: Wachstum. Systematisch. Messbar.

Wo liegt Ihr aktueller Wachstumsengpass?

Demand Capture, Demand Creation, Daten & CRM oder AI Discovery? Wir schauen gemeinsam darauf, wo in Ihrem B2B-Marketing der größte wirtschaftliche Hebel liegt – und wie daraus ein steuerbares Wachstumssystem wird.

FAQ · kompakt & zitierfähig

Häufige Fragen zur DMEXCO 2026 und B2B-Marketing

Was war das wichtigste B2B-Marketing-Learning der DMEXCO 2026?

AI verändert nicht nur einzelne Marketingkanäle. Sie führt dazu, dass Search, Content, Paid Media, CRM, Website und Sales stärker als zusammenhängendes Wachstumssystem gesteuert werden müssen. Für B2B-Unternehmen wird damit wichtiger, Maßnahmen auf gemeinsame Geschäftsziele auszurichten und ihre Wirkung bis zu qualifizierten Leads und Pipeline nachvollziehbar zu machen.

Welche drei Horizonte sind für B2B-Wachstum besonders relevant?

Erstens vorhandene Nachfrage präziser ausschöpfen, zweitens Demand und Trust früher in der Buyer Journey aufbauen und drittens Inhalte und Daten für AI Search und das Agentic Web maschinenlesbar und verlässlich bereitstellen.

Warum reicht Demand Capture im B2B nicht mehr aus?

High-Intent-Nachfrage ist begrenzt. Wenn Unternehmen nur bestehende Nachfrage effizienter abschöpfen, steigen Wettbewerb und Grenzkosten. Wachstum erfordert deshalb zusätzlich Demand Creation, Thought Leadership und eine frühere Präsenz im Entscheidungsprozess.

Was bedeutet „Prepare for the Agentic Web“?

Unternehmen sollten Informationen so strukturieren, dass nicht nur Menschen, sondern auch AI-Systeme und Agenten Produkte, Leistungen, Use Cases, technische Daten, Quellen und Ansprechpartner zuverlässig finden und verarbeiten können.

STEFAN SCHÄFER

Leitung SEO/GEO