{"id":2872,"date":"2014-01-28T16:50:42","date_gmt":"2014-01-28T14:50:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.omsag.de\/blog\/?p=2872"},"modified":"2018-11-20T13:20:37","modified_gmt":"2018-11-20T12:20:37","slug":"dr-merkel-oder-wie-ich-lernte-den-datenschutz-zu-lieben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.omsag.de\/proxy\/online-marketing-blog\/e-commerce\/dr-merkel-oder-wie-ich-lernte-den-datenschutz-zu-lieben\/","title":{"rendered":"Dr. Merkel oder: Wie ich lernte, den Datenschutz zu lieben &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"<p>Ist das Internet ein b\u00f6ser Ort in den Wolken, wo Terroristen und andere \u00dcbelt\u00e4ter ihr Unwesen treiben, fremde Rechner kapern und f\u00fcr Botnetze missbrauchen, im Millisekundentakt Spam verschicken und andere Menschen um ihr wohlverdientes Hab und Gut bringen? Oder ist es ein Ort, wo Menschen bislang frei kommunizierten, wo Freundschaften geschlossen, Informationen gefunden und ehrliche Gesch\u00e4fte betrieben werden k\u00f6nnen?<!--more--> Die Antwort lautet: beides. Das Internet ist die <strong>virtuelle Version gigantischer Markpl\u00e4tze,<\/strong> verbunden durch Abermillionen kleiner G\u00e4sschen, in denen ein jeder mal mehr, mal weniger Interessante Angebote findet.<\/p>\n<p><span style=\"color: #008080;\">Doch erst einmal zur\u00fcck zu den Anf\u00e4ngen, in denen die ber\u00fchmt ber\u00fcchtigten \u201cUS-Amerikanischen Forscher\u201d etwas erfanden, das die ganze Welt ver\u00e4ndern sollte:<\/span><\/p>\n<h2>ARPA-Kadabra<\/h2>\n<p>Das Jahr 1962 war wohl haupts\u00e4chlich vom Tod Marilyn Monroes und dem Kalten Krieg gepr\u00e4gt, doch sollte im selben Jahr etwas entwickelt werden, das den <strong>Grundstein<\/strong> f\u00fcr das heutige Internet legte: Das Arpanet (Advanced Research Project Agency Network). Dieses dezentralisierte Netzwerk hatte urspr\u00fcnglich den Zweck, mehrere US-Universit\u00e4ten zu verbinden und damit zu jeder Zeit und auch bei Ausfall einzelner Teile des Netzes eine Kommunikation zwischen den Standorten zu gew\u00e4hrleisten. Inzwischen hat sich dieses Netzwerk zu einem weltweiten Geflecht aus unz\u00e4hligen Teilnetzen, Knoten, Vermittlungsstellen und Endger\u00e4ten entwickelt, dessen N\u00fctzlichkeit nur von seiner Komplexit\u00e4t \u00fcbertroffen wird.<\/p>\n<h2>Warten, warten, warten<\/h2>\n<p>Deutlich sp\u00e4ter, genauer im Jahre 1989, entwickelten Tim Berners-Lee und Robert Cailliau das World Wide Web (WWW), das heute von den meisten als \u201cInternet\u201d ansehen wird, obwohl es nur einen Teil des Internets ausmacht, wie Videospiele, E-Mail, Usenet, IRC, VoIP, P2P und andere Dienste beweisen. Jeder dieser Dienste nutzt ein anderes Protokoll zum Austausch von Daten, das mit dem <strong>World Wide Web<\/strong> nichts oder nur bedingt etwas zu tun hat. Nichtsdestotrotz steht das WWW heute mehr denn je f\u00fcr \u201cInternet\u201d. Schlie\u00dflich lassen sich hier Gespr\u00e4che f\u00fchren, Katzenbilder und -videos ansehen, \u201cFreunde\u201d in Listen einteilen, Homepages ver\u00f6ffentlichen, Blogs f\u00fchren und vieles mehr.<\/p>\n<p>Was wir heute vom WWW kennen, ist nat\u00fcrlich nur noch eingeschr\u00e4nkt mit dem vergleichbar, wie es 1994 aussah, als das WWW gro\u00dffl\u00e4chig Einzug auch in Privathaushalte hielt. Blinkende Grafiken und animierte GIFs existieren fast nur noch im Museum. Webseiten sind nicht mehr nur reine Informationsquellen, sondern interaktiv und \u00fcberall findet eine \u00fcbergreifende <strong>Vernetzung und Integration<\/strong> von Diensten statt.<\/p>\n<p>Komplexit\u00e4t und Umfang der Funktionen aller Dienste haben rapide zugenommen und sind selbst von Profis nur noch selten \u00fcberschaubar. Hinzu kommt, dass inzwischen viele Dienste eng miteinander verzahnt sind und sich gegenseitig integrieren, sodass kaum noch klar ist, auf welcher Website bzw. bei welchem Dienst welcher andere Dienst eingebunden ist und mitunter mitlauscht oder <strong>lauschen<\/strong> k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Bei Facebook\u2019s \u201cLike\u201d- oder Google\u2019s \u201c+1\u201d-Button ist die Integration in der Regel noch direkt ersichtlich. Welche Inhalte einer Website oder eines Dienstes jedoch von einer fremden Domain kommen oder welche Skripte im Hintergrund geladen und ausgef\u00fchrt werden, Daten erheben und \u201cnach Hause\u201d schicken, bleibt f\u00fcr gew\u00f6hnlich im Verborgenen.<\/p>\n<p>Dem Nutzer bleibt meist nur die Wahl, entweder auf bestimmte Dienste zu verzichten (und damit einen gro\u00dfen Teil aller Webseiten auszuschlie\u00dfen), die Funktionalit\u00e4t seines Browsers einzuschr\u00e4nken (was insbesondere auf mobilen Ger\u00e4ten schwierig bis unm\u00f6glich ist) oder den Anbietern blind zu vertrauen. Wohin <strong>blindes Vertrauen<\/strong> jedoch f\u00fchren kann, zeigen nicht zuletzt Unternehmen wie Facebook und Google, wie die folgenden beiden Beispiele deutlich machen sollen.<\/p>\n<h2>Facebook macht seinem Namen alle Ehre<\/h2>\n<p>\u201cFacebook\u201d hei\u00dft w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt <strong>\u201cGesichtsbuch\u201d<\/strong> und ein Buch von Gesichtern (eigentlich n\u00e4mlich ein \u201cJahrbuch\u201d) schafft das Unternehmen mit seinen bereits \u00fcber 1,2 Mrd. Profilen tats\u00e4chlich. Das Unternehmen m\u00f6chte alle Menschen der Erde miteinander verbinden und ihnen die M\u00f6glichkeit geben, neue Freundschaften zu schlie\u00dfen und alte zu erhalten. Damit das funktionieren kann, setzt der seit Februar 2004 mit damals noch MySpace konkurrierende Dienst auf \u00d6ffentlichkeit der Profile. Standardm\u00e4\u00dfig kann ein Profil von jedem besucht und angesehen werden, ohne selbst einen Account zu haben. Jeder soll f\u00fcr jeden auffindbar sein.<\/p>\n<p>Als Katalysator f\u00fcr diese Auffindbarkeit wollte Facebook unter anderem eine <strong>Gesichtserkennung<\/strong> einf\u00fchren und auf Fotos wiedererkannte Personen automatisch markieren lassen. Kaum war das neue Feature vorgestellt, hagelte es Protest von allein Seiten, sodass der Dienstanbieter schlussendlich die biometrische Datenerfassung abschaltete.<\/p>\n<p>Es wird also klar, dass Facebook nicht nur ein Interesse daran hat, dass Nutzer den Dienst tats\u00e4chlich verwenden (immerhin ist die Nutzung noch kostenlos). Sondern vielmehr noch interessieren Facebook Bilder, Namen, Adressen, Kontaktnetzwerke, pers\u00f6nliche Details, Kommunikationsverl\u00e4ufe etc., um diese auszuwerten und personalisierte Nutzerprofile zu erstellen, die letztlich auch den Wert des Unternehmens darstellen. Allein im Jahr 2011 machte das soziale Netzwerk mehr als vier Milliarden Dollar Umsatz allein mit auf die Nutzer zugeschnittener Werbung.<\/p>\n<h2>Google und der Wissensdurst<\/h2>\n<p>Das Internet-Urgestein Google, im Jahre 1996 unter dem Namen \u201cBackRub\u201d bekannt, wurde unter seinem neuen und noch immer bestehenden Namen das erste Mal 1998 der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich gemacht. Damals bestand der Dienst aus nichts weiter als einer mit heutiger Technik verglichen sehr rudiment\u00e4ren Dokumentensuche. Es waren beispielsweise f\u00fcr den Begriff \u201cGoogle\u201d lediglich 234.000 Ergebnisse zu finden. Heute sind es 2,75 Mrd. Ergebnisse.<\/p>\n<p>Auch die Qualit\u00e4t der damals angebotenen Ergebnisse war wesentlich geringer als heute. Das lag daran, dass zum einen einfach noch nicht gen\u00fcgend Domains registriert waren und genutzt wurden und zum anderen daran, dass Google noch nicht die n\u00f6tigen <strong>Algorithmen<\/strong> hatte, um n\u00fctzliche von weniger n\u00fctzlichen Informationen zu trennen. Die <strong>Schlussfolgerung<\/strong> f\u00fcr Google lautete also: Daten sammeln und die Algorithmen pr\u00e4ziser machen!<\/p>\n<h2>Klassifizierung und Aggregation<\/h2>\n<p>Allerdings ging es nicht allein um das wahllose Sammeln beliebiger Informationen, sondern um Informationen, die sich von \u201cintelligenten\u201d Algorithmen verarbeiten und aggregieren lassen. Wie oft eine Website von anderen Websites verlinkt wurde, war schon bald nach Einf\u00fchrung der <strong>Suchmaschine<\/strong> nur noch einer von vielen Faktoren. Es ging zus\u00e4tzlich um weitere Informationen, etwa wann ein Link gesetzt wurde, ob er themenrelevant war, wo genau auf der Seite er platziert war, wo er im Quelltext stand oder auch, wie gro\u00df das Verh\u00e4ltnis zwischen Inhalt und Werbung war. Inzwischen gibt Google an, <strong>weit \u00fcber 200 Faktoren<\/strong> bei der Beurteilung von Websites zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<h2>Klassifizierung statt Profilbildung<\/h2>\n<p>Im Vergleich zu Facebook geht es bei Google jedoch nicht um die Identifikation von einzelnen Personen, sondern um die Klassifizierung von Verhaltensweisen und -mustern. Google verdient weit \u00fcber 90Prozent seines Geldes mit Werbung. Hierbei spielt es aber keine Rolle, die Person, der diese Werbung gezeigt wird, genau zu kennen, sondern die <strong>Klassifizierung<\/strong> der Handlungen dieser Person.<\/p>\n<p>Name, Foto, Freunde oder Beziehungsstatus interessieren hierbei nicht. Wichtig sind die Handlungen, die diese Person ausf\u00fchrt, sprich, worauf die Person klickt, wie lange sie verweilt, wie schnell sie zur\u00fcck zur Suche geht, wonach sie sucht oder welche Muster sich darin erkennen lassen. Bei jeder Suche werden von Google neue Informationen gesammelt, die die n\u00e4chste Suche wieder ein St\u00fcckchen pr\u00e4ziser machen. Soweit so gut &#8211; oder auch nicht.<\/p>\n<p>Doch was, wenn zus\u00e4tzlich Informationen gesammelt werden, die keinerlei Nutzen oder Vorteil f\u00fcr die Verbesserung der Ergebnisse, der Werbeanzeigen oder anderer wesentlicher Aspekte des Gesch\u00e4ftsfeldes von Google bringen? So geschehen Mitte 2013, als das Unternehmen mit den f\u00fcr seinen Dienst Street View in die Welt geschickten Autos nicht nur Fotos der Fahrten machte, sondern obendrein Informationen \u00fcber die (oft privaten) WLAN-Netze in der N\u00e4he der Touren abgriff und speicherte.<\/p>\n<p>Dabei wurden neben WLAN-Namen auch Passw\u00f6rter, E-Mails und Standortdaten mitgeschnitten. Google erlebte daraufhin einen <strong>Shitstorm<\/strong> und musste letztlich 145.000 \u20ac Strafe zahlen, obgleich dies nur ein Tropfen auf den hei\u00dfen Stein ist, bedenkt man, dass das Unternehmen pro Jahr Ums\u00e4tze im zweistelligen Milliardenbereich einf\u00e4hrt.<\/p>\n<h2>Nikolaus Sieht Alles<\/h2>\n<p>Wie aus den letzten beiden Beispielen hervorgegangen ist, sammeln IT-Unternehmen massenhaft Daten und werten diese zu verschiedensten Zwecken aus. Allerdings sind deren Datenbest\u00e4nde noch handhabbar klein im Vergleich dazu, was insbesondere die NSA, der gr\u00f6\u00dfte Auslandsgeheimdienst der USA und das britische GCHQ (Government Communications Headquartes) an Daten sammeln. Diese beschr\u00e4nken sich nicht auf ihre eigenen Webseiten und -dienste. Stattdessen versuchen sie &#8211; wie im Sommer 2013 durch Ex-NSA-Mitarbeiter <strong>Edward Snowden<\/strong> \u00f6ffentlich gemacht wurde &#8211; jegliche Kommunikation aufzuzeichnen und auszuwerten.<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Auslandsgeheimdienst der USA, die National Security Agency, kurz NSA, greift neben nahezu dem gesamten Internetverkehr, der durch die USA l\u00e4uft, noch in gro\u00dfem Ma\u00dfstab weitere Daten wie Metadaten von Telefonverbindungen, SMS, VoIP und sogar Metainformationen von Videospielen ab. Dar\u00fcber hinaus infizierte der <strong>Geheimdienst<\/strong> weltweit \u00fcber 50.000 Rechner und Mobiltelefone mit Trojanern, um gezielt bestimmte Verbindungen und Netze zu \u00fcberwachen.<\/p>\n<h2>Neuland im Jahre 1984<\/h2>\n<p>Dies f\u00fchrte zu einer weltweiten und noch immer anhaltenden Debatte zum Thema Datenschutz. Besorgte Internetnutzer und Datensch\u00fctzer \u00fcben sich in <strong>scharfer Kritik<\/strong> an diesem Vorgehen, erzielen aber keinen gro\u00dfen Erfolg bei der Durchsetzung von Sanktionen dagegen. Stets wird der Vergleich mit dem Bestsellerroman \u201c1984\u201d gezogen, doch die in diesem dystopischen Werk beschriebenen <strong>\u00dcberwachungsmethoden<\/strong> l\u00e4sst die NSA weit hinter sich. In Wirklichkeit sind wir schon viel weiter, nur sitzen die Personen, die tats\u00e4chlich etwas bewegen k\u00f6nnten, die Situation bevorzugt aus, statt etwas zu tun.<\/p>\n<p>Die <strong>Regierung Merkel<\/strong> hat zum Leidwesen aller B\u00fcrger der Bundesrepublik Deutschland beim Thema NSA keinerlei R\u00fcckgrat bewiesen. Statt Konsequenzen zu ziehen oder wenigstens Ma\u00dfnahmen zum Schutz der B\u00fcrger zu ergreifen, wird totgeschwiegen, was nicht sein darf, Debatten f\u00fcr beendet, die \u00dcberwachung f\u00fcr nicht existent und das Internet f\u00fcr Neuland erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Als w\u00e4re dies nicht genug des Hohns, schlugen den Gegnern der \u00dcberwachung zwei weitere Meldungen hohe Wellen entgegen. Anfang des Jahres bezeichnete Papst Franziskus das Internet als ein<strong> \u201cGeschenk Gottes\u201d<\/strong>. In Anbetracht der Tatsache, dass die massenhafte \u00dcberwachung ausgerechnet durch eine christlich gepr\u00e4gte Regierung geleugnet wird und gerade auch der deutsche Geheimdienst BND (Bundesnachrichtendienst) von den von NSA und GCHQ gesammelten Daten profitiert, entbehrt dies nicht einer gewissen Komik.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus wurde Andrea Vo\u00dfhoff zur neuen Datenschutzbeauftragten ernannt. Dies erhitzte die Gem\u00fcter zus\u00e4tzlich, ist doch CDU-Mitglied Vo\u00dfhoff <strong>bekennende Bef\u00fcrworterin<\/strong> der Vorratsdatenspeicherung. Zwar legte Justizminister Maas die Vorratsdatenspeicherung vorerst auf Eis, doch dr\u00e4ngt die CDU weiter auf eine schnelle Durchsetzung ihres neuen Gesetzesentwurfs zur \u201cMindesspeicherfrist\u201d. Dem B\u00fcrger ist also nur zeitweise geholfen.<\/p>\n<h2>Kopf in den Sand oder Faust auf den Tisch?<\/h2>\n<p>Betrachtet man das bisherige Vorgehen von Unternehmen und Regierungen, k\u00f6nnte man leicht ins Zweifeln geraten, ob sich <strong>Gegenma\u00dfnahmen<\/strong> \u00fcberhaupt noch lohnen. Wenn NSA &amp; Co. ohnehin stets wissen, wo man sich aufh\u00e4lt, mit wem man kommuniziert und sogar wor\u00fcber sich unterhalten wurde, erscheinen technische Gegenma\u00dfnahmen eher wie ein Kampf gegen Windm\u00fchlen. Zun\u00e4chst.<\/p>\n<p>Immerhin findet heute der <strong>europ\u00e4ische Datenschutztag<\/strong> statt, der das Ziel hat, die B\u00fcrger Europas f\u00fcr den Datenschutz zu sensibilisieren. Solche Ereignisse sollten stets genutzt werden, um Freunde, Bekannte und sich selbst zu informieren \u00fcber Datenschutz und M\u00f6glichkeiten der Gegenwehr.<\/p>\n<p>Gru\u00df Mario M.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #008080;\"><em>Lest morgen im zweiten Teil, mit welchen Tipps und Programmen ihr der \u00dcberwachung auf sinnvolle und einfache Weise begegnen k\u00f6nnt!<\/em><\/span><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist das Internet ein b\u00f6ser Ort in den Wolken, wo Terroristen und andere \u00dcbelt\u00e4ter ihr Unwesen treiben, fremde Rechner kapern und f\u00fcr Botnetze missbrauchen, im Millisekundentakt Spam verschicken und andere Menschen um ihr wohlverdientes Hab und Gut bringen? 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