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Twitter war mal wieder schneller – Osama Bin Laden ist tot

Wieder geht eine wichtige Nachricht um die Welt. Und auch diesmal sind es nicht die klassischen Medien, die als erstes berichten, sondern die Web-Community, die sich die Social Media-Portale zu Nutzen macht. An solchen Beispielen lässt sich erkennen, wie wichtig mittlerweile diese Kanäle in der globalen Berichtserstattung geworden sind.

Von einer Lärmbelästigung zur Nachricht des Jahres

Mit einem unauffällig klingenden Tweet aus Abbottabad begann die Berichtserstattung über den Tod Osama Bin Ladens. Dass der IT-Experte Sohaib Athar gerade die Aktion dokumentierte, die am Ende zu einer offiziellen Bestätigung durch den US-Präsidenten Barak Obama zum Tod des gesuchten Terroristenanführers führen würde, ahnte er zu diesem Zeitpunkt nicht. Der Tweet von “Really Virtual” brachte eine Lawine ins Rollen. Mittlerweile folgen ihm 89.787 Menschen auf Twitter. Dieser Hype wird sicher nicht anhalten, jedoch sieht man an solchen Beispielen, wie wichtig Twitter in der Echtzeitberichterstattung geworden ist und wie viele Menschen sich darauf berufen.

Twitter wird auch von offizieller Seite als Kanal ernst genommen

Noch vor der Ansprache an die Nation von Barak Obama zwitscherte dessen Sprecher Dan Pfeiffer die Ankündigung dieser. Später am Abend twitterte Keith Urbahn, ein Mitarbeiter des ehemaligen US-Verteidigungsministers, jemand habe ihm gesagt, Osama Bin Laden sei tot. Als mit reichlicher Verspätung der Tod von offizieller Seite bestätigt wurde, war dies bereits das Trendthema bei Twitter.

Auch auf Facebook überschlägt sich die Berichtserstattung

Kurz nach der offiziellen Bekanntgabe des Todes von Osama Bin Laden wurde auf dem bekannten Social Media-Nachrichtenportal mashable.com ein Bericht über eine Facebook-Seite namens „Osama Bin Laden is DEAD“ berichtet, die mittlerweile 454.964 Fans zählt. Diese Seite wurde jedoch nicht erst heute erstellt, denn sie vertritt die Meinung, dass Osama Bin Laden schon vor einiger Zeit gestorben sei. Dennoch gewinnt sie quasi im Minutentakt Fans, seit gestern sind es über 100.000 mehr.

Aus Gerüchten werden Geschichten

Dieses Prinzip ist natürlich nicht neu: Die klassische Presse orientiert sich seit jeher an Gerüchten und Informationen aus inoffiziellen Quellen, um immer auf dem Laufenden zu bleiben. Es ist jedoch festzuhalten, dass sich eben dieses Prinzip nun in der Online-Welt auf die sozialen Kanäle ausweitet. Twitter, Facebook und Co. sollten aus diesem Grund nicht nur als witziger Hype und virtuelles Kaffekränzchen gesehen werden, sondern als Informations-Netzwerke ernst genommen werden.

Autorin: Blanka Szczebak

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Über den Autor

Blanka
Blanka ist Teamleiterin SMM/IPR bei der Online Marketing Solutions AG. Nach einem Studium der Medienwissenschaft begann sie als Trainee in der Presseabteilung der OMSAG, bevor sie dort 2012 das Projektmanagement übernahm. Am liebsten schreibt sie über interne Themen - z. B. Mitarbeiterevents - sowie über alles, was mit Online-PR und Social Media zusammenhängt.

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  • Daniel Vossems 03.05.2011, 13:14 Uhr

    Vielen Dank für diese ausführliche Analyse der Online-Berichterstattung. Es ist tatsächlich erstaunlich, wie stark auch offizielle Vertreter mittlerweile die sozialen Medien wie selbstverständlich nutzen. Ich kann mich noch an eine Zeit erinnern, in der die neuesten Meldungen Abends um 20 Uhr in den Nachrichten liefen. Die wirken im Vergleich zu twitter & Co. mittlerweile wie “Informationsschnecken”. Die Gefahr dabei ist natürlich die, dass einer unsauberen Recherche durch immer schnellere Berichterstattung Türen und Tore geöffnet werden. Mein Tipp: immer Infos mit anderen Quellen abgleichen, bevor ich was glaube.

    Gruß
    Daniel Vossems

  • Iris Vollmann 03.05.2011, 13:35 Uhr

    Dem stimme ich zu. Gerade bei solch hoch politischen Themen ist äußerste Sorgfalt geboten. Sonst laufen die Tippfehler der eigentlichen Nachricht noch den Rang ab.

    Viele Grüße
    Iris Vollmann

  • Lidstraffung 03.05.2011, 14:49 Uhr

    Dafür ist auch Internet da, schneller und ausführlicher über die Situation auf der ganzen Welt informiert zu werden. Aber damit ist es auch gefährlich… woran glauben und woran nicht. Man kann so viele verschiedene Informationen mit kontroversallen Kommentaren lesen. So hat auch Informationskrieg angefangen…

  • Karsten 03.05.2011, 15:25 Uhr

    Jeder informiert über alles in Echtzeit – am Anfang ist es nur ein Gerücht. Zur Nachricht wird es durch das online Kollektiv. Dann irgendwann wird es offiziell… Vor Twitter und Co war das genauso. Jetzt geht es nur viel, viel schneller….

  • Mario Porst 04.05.2011, 7:54 Uhr

    @ Iris Vollmann: Man stelle sich mal vor, dem Herrn Keith Urban wäre der Tippfehler, der dem Stern passiert ist, unterlaufen: “… they have killed Obama…” – das wäre ganz schön schief gelaufen 😉

  • AdminIsTraitor 05.05.2011, 9:29 Uhr

    Gut, dass der “deutsche Qualitätsjournalismus” langsam ausstirbt und durch das Internet ersetzt wird. Wenn große Medien wie Spiegel, Stern und Focus reihenweise “Obamas Tod” melden, weil sie beim Copy&Paste nicht aufpassen und mitdenken und wenn eine über 1 Jahr alte Fälschung als Osamas Todesfoto in Umlauf gebracht wird, dann ist es nur recht so, dass Medien wie Twitter weiter wachsen und den Käseblättern ihre Existenzberechtigung nehmen.

  • B.S. 05.05.2011, 12:28 Uhr

    Auf dem Facebook Profil der Online Marketing Solutions AG könnt ihr euch auch alle an einer Umfrage zu diesem Thema beteiligen: http://www.facebook.com/pages/Online-Marketing-Solutions-AG/105960406233

  • Benni Birne 11.05.2011, 16:07 Uhr

    Pro AdminIsTrator. Sehe ich genauso. Wie weit das der “deutsche Qualitätsjournalismus” wirklich geht, konnte man damals am Beispiel Schweinegrippe Virus erkennen. Erst durch sogennante “alternative Medien” wurde eine Lawine kritischer Meinungen zu dem Thema ausgelöst, die erst dann in den üblichen Medien Beachtung fand.

  • Franzi Steinfurth 13.05.2011, 20:31 Uhr

    Manchmal ist halt doch Qualität und nicht Quantität oder Schnelligkeit gefragt…

  • Lars 14.05.2011, 20:32 Uhr

    Wie ?? Osama ist tot ??

  • Leila 16.05.2011, 7:17 Uhr

    Also ich nutze Twitter auch immer mehr für solche Nachrichten, bzw. eben die ersten Infos, die es darüber gibt. Finde das toll!

    Dann allerdings überprüfe ich die Infos natürlich anderweitig… google danach oder mache den Fernseher an. Aber ich finds gut so schnell bescheid wissen zu können!

  • Brandy 30.07.2011, 20:44 Uhr

    I love reading these articles because they’re short but ifnroatmive.