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Social Plugins: So verwendet ihr sie rechtssicher – Teil 2: Die Zwei-Klick-Lösung

Eine Möglichkeit zur rechtssicheren Einbindung von Social Plugins mit ausführbarem Code, ergänzend zur Datenschutzerklärung, ist die sogenannte Zwei-Klick-Lösung – bzw. benutzerfreundliche Schaltflächen. Diese werden erst durch ein bewusstes Anklicken des Nutzers aktiviert, der so selbst entscheiden kann, ob seine personenbezogenen Daten übermittelt werden oder nicht.

Die Zwei-Klick-Lösung ist die datenschutzfreundliche Variante der Social Plugins, bei denen ein Code eingebaut wird. Gemeinsam mit einer entsprechenden Datenschutzerklärung können sie rechtskonform eingesetzt werden.

Im Unterschied zu „normalen“ Social-Media-Schaltflächen sind Zwei-Klick-Buttons zunächst deaktiviert (erkennbar an der ausgegrauten Schaltfläche). Mit einem ersten Klick auf die Schaltfläche wird diese aktiviert und erscheint dann farbig. Durch Aktivierung können nun externe Inhalte geladen und Daten an die Plattformbetreiber übertragen werden. Wer die Schaltfläche verwenden will, zum Beispiel für eine „Gefällt mir“-Angabe, klickt ein zweites Mal darauf. Somit ist sichergestellt, dass keine Daten ohne Zustimmung des Nutzers an die Plattformen übermittelt werden – sondern erst dann, wenn der Nutzer durch Anklicken bewusst die Verbindung zu den Servern der Netzwerke herstellt und so der Kommunikation mit selbigen zustimmt.

  • Zur Anleitung für die Einbindung der nutzerfreundlichen Zwei-Klick-Plugins gelangt ihr hier.

Zwei-Klick-Reloaded – Privatsphärenschutz mit Shariff

Shariff ist eine Open Source-Anwendung und Weiterentwicklung der Zwei-Klick-Lösung, die durch einen eigenen Code die herkömmlichen Social Plugins ersetzt und so verhindert, dass das Surfverhalten von Internetnutzern ohne deren Einwilligung von Sozialen Netzwerken protokolliert und ausgewertet wird. Shariff besteht aus einer JavaScript Client Library sowie einer optionalen serverseitigen Komponente für das Sammeln von Likes, Tweets oder Plus 1. Wie die Zwei-Klick-Lösung stellt auch der Shariff-Button erst eine Verbindung zu den Servern der Social Networks her, wenn er aktiv angeklickt wird, mit einer Besonderheit:

Shariff – so funktioniert´s

Shariff wird auf der Webseite eingebunden und ist dem Datenstrom zwischen Nutzer und sozialem Netzwerk zwischengeschaltet: Dazu wird auf der Website ein Script eingebunden, das über den Server des Seitenbetreibers den Kontakt zu den Social Media-Netzwerken aufbaut und über deren APIs die Werte für Likes, Shares etc. abruft. Durch die serverseitige Abfrage wird verhindert, dass die IP-Adresse des Nutzers an das Netzwerk übermittelt wird – hier kommt stattdessen nur die Adresse des abfragenden Servers an, was die digitalen Spuren des Nutzers minimiert.

Vorteile

  • Ein statt bisher zwei Klicks zur Aktivierung/Nutzung von Sozialen Schaltflächen
  • Individualisierbares Design
  • Zählen von Likes, Plus 1 etc. möglich
  • Rechtskonforme Anwendung und Ersatz der herkömmlichen Buttons: keine Datenübermittlung ohne Aktivierung/Erlaubnis seitens Nutzer
  • Abfrage seitens Server > keine Übermittlung der User-IP

Den Quelltext inklusive Anleitungen zum Einbinden von Shariff auf eurer Website findet ihr auf GitHub.

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Über den Autor

Katrin gehört seit 2013 zum IPR-Team der OMSAG. Vorher war sie mehrere Jahre als SEO-Texterin im Unternehmen tätig. Lieblingsthemen hat sie nicht, denn sie schätzt vor allem die Abwechslung beim Schreiben und das am liebsten für Blogs.

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