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Synonyme in Webseitentexten – und wie Google damit umgeht

Matt Cutts, seines Zeichens Leiter der Webspam-Abteilung bei Google, hat sich einem sehr interessanten Thema gewidmet, das durch die Frage eines Google-Nutzers aus Las Vegas aufkam. Die Frage beschäftigt sich damit, wie Google mit der Verwendung von Synonymen und der daraus resultierenden Austauschbarkeit wichtiger Keywords umgeht, und inwiefern Google dies beim Crawlen von Webseiten berücksichtigt. Ein konkreter Fall wäre hier beispielweise der Begriff „Gasthaus“, der gleichermaßen wie „Restaurant“ verwendet werden kann. Die Frage ist, ob Google hier zwei Begriffe ranken würde oder ob erkannt werden würde, dass es sich um Synonyme für die gleiche Begrifflichkeit handelt.

Cutts‘ Antwort liefert Aufschluss über die richtige Verwendung von Synonymen. Er erklärt, dass Texte, die nicht mit Synonymen überladen sind, nicht nur „natürlich“ beim Lesen wirken und keine Art von Spam darstellen, sondern auch zu einem ordentlichen Ranking der Seite führen. Eine von Google extra eingerichtete Abteilung liest regelmäßig Webseitentexte. Auf deren Grundlage wird bewertet, inwiefern Synonyme zur Inhaltsbeschreibung verwendet werden und ab wann man von einer übermäßig hochfrequentierten Verwendung sprechen kann, die schon fast spamartig auf ein hohes Ranking abzielt.

Cutts gibt den Tipp, dass man sich grundsätzlich immer vorstellen soll, wie man den Inhalt eines Textes einem Freund oder einem Fremden auf der Straße wiedergeben würde und wie man Sachverhalte dann erklären würde. Ähnlich sieht es mit der Verwendung von Synonymen in Bezug auf Google aus. Denn erst bei dem Vorhaben, so viele Keywords wie möglich in einem Text zu verwenden, kommt es zu künstlich klingenden und bei der Beachtung in Suchmaschinen nicht relevanten Webseitentexten. Wer dies vermeidet, sollte bei der Verwendung von Synonymen keine Probleme bekommen. (Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=NpnnXt7CHMU)

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  • Quatteck 18.12.2012, 13:50 Uhr

    Quatteck sagt nein. Wobei … Quatteck sagt: Die Algorithmen hinter Google dürften wohl klug genug sein, zu unterscheiden zwischen einem natürlichen Text und einem künstlich mit Synonymen vollgestopften Text. Vergleiche wird Google wohl ständig durchführen. Deswegen glaube ich nicht, dass eine Überfüllung mit Synonymen mehr hilft als eine Überfüllung mit dem immerselben Keyword.

  • Anno07 01.01.2013, 11:42 Uhr

    Das Thema Synonyme sind dich kein reines Schlagwort-Problem. Ich finde wir verwenden generell zu selten verschiedene Worte für ein und die selbe Sache. Dadurch hören sich andere Worte schnell veraltet oder seltsam an und das ist schade. Bei den Tags verwende ich in der Masse nicht so viele Wörter, sondern nur die die das Thema genau treffen.

  • Quatteck 03.01.2013, 14:29 Uhr

    @Anno07:
    Das Problem ist nicht nur die zu häufige Verwendung des selben Begriffs für eine Sache, sondern oftmals zum einen Einen der falsche Begriff (“Raute” für das Nummernzeichen) und zum Anderen oftmals nur die englische Entsprechung, obwohl es ebenfalls ein deutsches Äquivalent gibt (beste Beispiele von uns beiden: “Keyword” statt “Schlüsselwort” oder “Suchbegriff” und “Tag” statt “Schlagwort”). Leider geht sowas schon viel zu sehr ins Blut über, als dass man sich dagegen wehren könnte.

  • Anno07 10.01.2013, 10:43 Uhr

    Das stimmt, es geht wirklich schnell ins Blut über. Irgendwie ist man auch zu träge um sich ernsthafter damit auseinander zu setzen und verwendet letztlich nur das was man gewohnt ist/häufig auch bei anderen liest.

  • Online Marketing Solutions AG 26.03.2013, 15:45 Uhr

    Findet ihr persönlich, dass die Verwendung von Sysnonymen einen Text tatsächlich lesbarer macht? Oder ist es doch wieder nur Optimierung für die Suchmaschine und dem Leser völlig wurscht?

  • Andreas 27.03.2013, 18:45 Uhr

    Ein sehr hilfreicher Artikel. Danke für die nützlichen Tipps!