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Panda Update 4.0: Vom auf und ab der Rankings

Ende Mai hat Google zwei Algorithmus-Updates vorgenommen und entgegen vorheriger Aussagen zuvor auch öffentlich angekündigt – darunter die Panda-Version 4.0. Wir machen den „Kassensturz“ einige Wochen nach dem Rollout: Wie steht es um die Auswirkungen? Wir haben unsere SEO-Experten befragt und uns auch im Netz zum Panda umgehört.

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Mit neuen Updates in die nächste Runde

Google hat vor einigen Wochen die 2. Version des Payday Loan-Algorithmus herausgebracht, um noch stärker gegen Spam vorzugehen. Beim zweiten Update handelt es sich um die Panda-Version 4.0. mit dem Ziel, qualitativ hochwertigen Content zu fördern und in den Sucherergebnissen höher zu ranken als Inhalte, die nach Googles eigenen Richtlinien vergleichsweise schlecht zu bewerten sind.

Obwohl Google zukünftige Updates eigener Aussage nach nicht mehr vorab ankündigen will, twitterte Matt Cutts, Chef des Google-Webspam-Teams, am 21. Mai über den bevorstehenden Rollout des neuen Panda Updates. Seitdem wird es in der Netzwelt heiß diskutiert – was hat sich seitdem getan?

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SEO-Stimmen zum Panda

Wir haben intern bei unseren SEO-Spezialisten nachgefragt, ob sie positive oder negative Veränderungen seit dem Rollout des Updates feststellen konnten:

Michael, SEO-Consultant:

„Ich habe keine großen Auswirkungen durch das Update gemerkt. Die Sichtbarkeit einiger Seiten ging etwas runter, andere gingen etwas hoch.“

Mario, Key Account Consultant / SEO:

„Ich konnte keine merkliche Verschlechterung erkennen, die sich auf den vierten Panda zurückführen ließen. Sehr interessant ist, dass Seiten wie ask.com und ebay.de betroffen sind. Diese Seiten sind an sich schon sehr stark mit einer Vielzahl an Backlinks und langjährigem Trust bei Google, aber wenig eigenem Content. Es zeigt sich also, dass Trust, Backlinks und hohes Domain-Alter allein nicht helfen.

Es dürfte uns also, wenn überhaupt, nur zu geringem Teil treffen, da unsere Texte alle individuell geschrieben werden und damit großer Informationsgehalt und Freshness gegeben sind.“

Arwin, Senior Consultant SEO/SEA:

„Auch ich habe kaum negative Veränderungen, sondern eher paar kleine positive Ranking-Änderungen bemerkt. Kurz und knapp: Wer schlechten Content hatte, ist gefallen. Wer viel und einzigartigen Content hatte, wurde von Google belohnt.“

Was sagt die Netzwelt?

Bei den Seiten, die unsere interviewten SEOs betreuen, gab es also bislang kaum negative Veränderungen – und in einigen Fällen hat sich das Update sogar positiv ausgewirkt. Immerhin rund 7,5 Prozent aller englischsprachigen Suchanfragen sollen aber laut Search Engine Land vom Update betroffen sein – und auch anderssprachige Suchanfragen zu verschiedenen Anteilen. Erweitern wir also das Blickfeld und schauen uns weitere Stimmen aus dem Netz zum Thema an:

Sistrix.de:

„Auffällig ist, dass viele Themenseiten der großen Zeitungen an Sichtbarkeit in Google verloren haben – zwar nicht massiv aber doch ging es für diese Seitentypen von spiegel.de, zeit.de, sueddeutsche.de und welt.de zeitgleich nach unten.“

Anmerkung: Auf Themenseiten können Nutzer nach bestimmten Themen oder Schlagworten von A bis Z suchen.

Meedia.de:

„Die Ansage an die SEO-Branche ist klar: Wer nur aggregiert und wenig bis keinen eigenen Content liefert, der hat künftig schlechte Karten, sich im Suchmaschinen-Ranking auf die vorderen Plätze zu bringen. Keine guten Nachrichten für Schnäppchen-Portale und etliche Vergleichsseiten.“

Searchmetrics.com:

„Nach den vielen kleineren, nahezu monatlichen, „Refreshes“ scheint der vierte Panda nun wieder ein größeres Update zu sein. Allerdings soll es, so formulierte es jedenfalls die Gerüchteküche, ein ‚weicheres und schonenderes‘ Ausmaß haben als seine Vorgänger und zudem in dieser Form die Basis für weitere Anpassungen jener Art sein.“

Newsaktuell.de:

„Zwar hat es unmittelbar während des Panda-4.0-Roll-Outs bei Presseportal.de eine spürbare Delle gegeben. Aber das ist letztlich normal. Bei größeren Updates kommt es meistens zu größeren Bewegungen, die sich aber oft (wenn man nicht das direkte Ziel des jeweiligen Updates ist) wieder beruhigen. Wir haben die Entwicklung der letzten Wochen aufmerksam via Google Analytics verfolgt. Jetzt – also drei Wochen nach dem Update – haben sich unser Traffic und unsere Sichtbarkeit wieder auf dem Niveau von vor Panda 4.0 eingependelt.“

Noch mehr Panda – noch bessere Bewertung

Wer zu Beginn in den Platzierungen gesunken war, ist also nicht zwangsläufig langfristig in den Suchmaschinenergebnissen gefallen. Auch auf Valuewalk.com hieß es vor ein paar Tagen: “Yoast creator Joost de Valk has found that many sites that were hit hard by Google’s Panda 4.0 update returned to their normal rankings within a week after unblocking the CSS and JavaScript.” Wer CSS und JavaScript blockiert hatte, hat sich in Bezug auf Panda 4.0 also wohl keinen Gefallen getan. Durch Entsperrung der Dateien ließ sich das Problem aber offenbar in vielen Fällen wieder beheben.

Fest steht: Wie bereits bei den vorherigen Panda-Updates hat Google auch diesmal wieder alles auf guten, einzigartigen Content gesetzt – keine Überraschung. Offenbar handelt es sich aber beim Panda 4.0 um ein grundlegendes Update mit wesentlichen Algorithmus-Änderungen, durch die Websites noch besser bewertet werden können. Backlinks und Page Trust allein reißen das Ranking-Ruder längst nicht mehr um, seitdem der Content-King durch Googles Gefilde streift.

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Über den Autor

Annika
Annika ist Redakteurin für die interne und externe Unternehmenskommunikation der OMSAG. Im Januar 2014 begann sie als Trainee für Public Relations. Seit Anfang 2016 ist sie als “Referentin Unternehmenskommunikation“ für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Sie schreibt gerne über Neuigkeiten aus dem Unternehmen, Events und weitere Themen rund um Online-Marketing.

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  • Hendrik 30.06.2014, 11:16 Uhr

    Hallo Annika,

    danke für die Zusammenfassung. Das Penguin Update 2.0 wurde jedoch schon letztes Jahr veröffentlicht 😉

    Der Link ist von Mai 2013.

    Grüße

    Hendrik

    • Annika 30.06.2014, 11:32 Uhr

      Hallo Hendrik,

      danke Dir für den wichtigen, vollkommen richtigen Hinweis. Nach Penguin Update 2.1 im Okotber letzten Jahres kann die 2.0-Version in der Tat wohl niemanden mehr überraschen – mein Fehler 😉

      Liebe Grüße,
      Annika