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Interessiert Google die Ladezeit von Webseiten?

Seit Jahren gab es das Gerücht, dass Google die Schnelligkeit einer Webseite als Rankingfaktor einfließen lässt. Sicherlich war es immer ein Thema, da der Google Robot, wenn eine Seite äußerst lange Ladezeiten aufwieß, die Seite nicht komplett crawlte (ausliest). Somit ist Inhalt regelrecht verloren gegangen. Und da Content King ist, hatte dies natürlich einen Einfluss auf das Ranking der Webseite. Aber als direkter Rankingfaktor hat Google die Ladezeit von Webseiten erst 2010 mit dem Caffeine Update implementiert. Bis vor einiger Zeit war dies noch nicht offiziell. Es wurde aber in Interviews mit Matt Cutts, einer, wenn nicht sogar der führende SEO Spezialist bei Google, sehr deutlich, dass dies ein wichtiger und immer wichtiger werdender Faktor des Rankings in Google ist. Bei den Google AdWords fließt dies seit einigen Jahren, wenn auch nur gering, ein. Seit April diesen Jahres wurde die Ladezeit zumindest unter Google.com in den Algorithmus aufgenommen. Es wird also sicherlich nicht mehr lange dauern, wenn es nicht schon geschehen ist, dass dies auch auf Europa ausgeweitet wird.

Da die Benutzerfreundlichkeit von Webseiten immer mehr an Bedeutung für Google und somit auch für die Platzierung in der Rangliste annimmt, ist dies ein logischer Schritt. Wer möchte schon auf der ersten SERP (Search Engine Result Page) auf einen Link klicken und dann 20, vielleicht sogar 60 Sekunden warten bis die Seite geladen ist? Ich zumindest nicht. Sie sicherlich auch nicht, oder? Und somit Google erst recht nicht. Das Ziel von Google ist nach wie vor die besten Suchergebnisse zu liefern, und dafür werden immerhin jährlich Millionen von Dollar in die Forschung gesteckt.

Um die Ladezeit Ihrer Webseite festzustellen und Problembereiche zu finden und einzugrenzen gibt es zahlreiche nützliche Tools im Netz. Das von Google entwickelte „Page Speed“-Modul für das Firefox Plug-In „Firebug“ ist natürlich das Naheliegendste. Es gibt auch andere gute Tools, wie zum Beispiel das von Yahoo! entwickelte Freeware Tool “YSlow“, welches unter anderem auch von Google empfohlen wird.

Wie auch immer – Webmaster tun gut daran, die Ladezeiten ihrer Webseiten zu optimieren. Google gibt als Richtwert bis zu 1,5 Sekunden für das Laden der gesamten Seite an. Das bedeutet, dass alle Bilder, Skripte und natürlich das HTML Dokument in dieser Zeit geladen sein sollte. Wer sich jetzt auf seine 2 Sekunden ladenden Seiten stürzen will, um diese bis zum letzten Quäntchen optimieren zu wollen, dem rate ich davon grundsätzlich ab. Es ist zwar gut eine schnelle Seite und eine gute Platzierung in den Suchmaschinen zu haben, denn auch die Nutzer haben einen großen Vorteil davon. Aber da es weitere, zur Zeit offiziell 199, Rankingfaktoren gibt, sollte man die Zeit evtl. anders nutzen.

Also beachtet die Ladezeit eurer Webseiten, aber vergesst nicht die anderen Faktoren.
In diesem Sinne – weiterhin viel Spaß beim Optimieren.

Verfasst von Mario Porst, Projekt Manager

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