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AMP & Google AdWords: Eine schrecklich schnelle Kombination

Jedem sollte mittlerweile bewusst sein, dass der mobile Traffic in den vergangenen Monaten stetig gestiegen ist und somit für Webseitenbetreiber immer relevanter wird. Umso wichtiger ist es, bei der mobilen Optimierung nicht den Anschluss zu verlieren. Google versucht dieses Thema mit Hilfe der eigens entwickelten AMP-Technologie zu pushen und berücksichtigt dabei nun auch das hauseigene Werbesystem. In diesem Blogbeitrag erfahrt ihr alles zum Einsatz von AMP im Google AdWords Kosmos.

Was ist AMP?

Wie eingangs bereits erwähnt, wurde das AMP-Projekt im Herbst 2015 unter der Federführung von Google veröffentlicht. AMP steht für Accelerated Mobile Pages und bedeutet wörtlich übersetzt beschleunigte Mobilseiten. Durch stark verschlankte Quellcodes, serverseitig skalierte Bilder und Inhalte, die erst nach Scrollen des Nutzers geladen werden, kann die Ladezeit, selbst mit einer sehr geringen Bandbreite, auf ein Minimum reduziert werden. Google versucht nun immer mehr diese spezielle Technik im AdWords-System zu implementieren.

AMP-Landingpages für Google AdWords Werbeanzeigen

Seit Mitte dieses Jahres kann man sich für einen Google AdWords Beta-Zugang registrieren und nach Freischaltung eigens entwickelte AMP-Landingpages als Zielseiten in den Anzeigen hinterlegen. Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand: Aufgrund der extrem schnellen Ladezeit kann zum einen die Absprungrate von Nutzern mit mobilen Endgeräten reduziert und zum anderen die Interaktions- sowie Conversion-Rate gesteigert werden. Laut einer Google-Fallstudie konnte das schwedische Kreditunternehmen Monetti aufgrund der AMP-Technologie die Seitenladezeit um 84% verkürzen und 19% mehr AdWords-Conversions erzielen. Diese Zahlen lassen sich natürlich nicht eins zu eins branchenübergreifend auf andere Projekte übertragen, dennoch erkennt man einen klaren Trend, der nicht zu vernachlässigen ist.


Vergleich der Seitenladegeschwindigkeit zwischen AMP-Landingpages und klassischen Landingpages

AMP-Anzeigen im Google Display-Netzwerk

Die AMP-Technologie kann nicht nur für Websites, sondern auch für Anzeigen im Display-Netzwerk genutzt werden. Die Grundidee ist dabei: „Je schneller Anzeigen geladen werden, desto mehr Nutzer sehen Sie“. Seit Anfang dieses Jahres liefert Google deshalb einen erheblichen Anteil der geschalteten Banneranzeigen auf AMP-Seiten ebenfalls in einem AMP-Format aus. Das Ganze geschieht vollkommen automatisch und muss nirgendwo extra konfiguriert werden. Laut Messungen von Google werden die AMP-Anzeigen 2,5-mal schneller als reguläre Anzeigen geladen und das, obwohl die Anzeigen exakt gleich aussehen. Werbetreibende, die nicht den Google Ads Builder zum Erstellen von Bannern verwenden und lieber individuelle Anzeigen gestalten wollen, müssen nicht auf AMP-Anzeigen verzichten. Dank der von Google eingeführten AMP-Anzeigeninitiative kann nun jeder seine eigenen AMP-Anzeigen nach vorgegeben Standards erstellen und von allen Vorteilen profitieren.


Vergleich der Ladegeschwindigkeit zwischen AMP- Banneranzeigen und klassischen Banneranzeigen

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Über den Autor

Daniel ist seit Januar 2014 bei der OMSAG. Als zertifizierter Google AdWords Professional, mit Spezialisierung auf Google Shopping & dynamisches Remarketing, betreut er SEA-Projekte für KMU- und Key Account-Kunden.

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