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Google zeigt grünen Daumen und startet Initiative „Weltweit wachsen“

Ende April ging eine gute Neuigkeit durch die Medien. Eine Meldung, die vor allem KMUs freuen wird, die sich nicht nur auf das Inlandsgeschäft beschränken möchten, sondern über die Landesgrenzen hinauswachsen wollen. Denn Google möchte sich genau dieser zarten Pflänzchen annehmen und sie dazu bringen, „weltweit zu wachsen“. Zu diesem Zweck startete der Internetkonzern kürzlich gemeinsam mit namhaften Partnern die Export Initiative “Weltweit Wachsen – Deutschland exportiert online”.

Studie „Export digital – die Bedeutung des Internets für das deutsche Auslandsgeschäft“

Wir möchten die Beweggründe heute ein wenig näher beleuchten und einen kurzen Überblick über die Studie bieten, die eine Grundlage und wohlmöglich für Google die Hauptmotivation für diesen Schritt gewesen sein mag. Die Studie „Export digital – Die Bedeutung des Internets für das deutsche Auslandsgeschäft“ wurde von der Google Germany GmbH in Auftrag gegeben und von Experten des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) durchgeführt. Ihre Ergebnisse zeigen einen Trend, wonach dem Internet innerhalb der nächsten fünf Jahre eine wichtigere Bedeutung für den Auslandsumsatz beigemessen wird.

Key-Facts der Studie:

  • Der internetgetriebene Export bescherte der deutschen Wirtschaft im Jahr 2012 87,5 Milliarden Euro Umsatz zusätzlich zum bereits vorhandenen Exportgeschäft.
  • Die Industrie erwartet eine Steigerung um 60 Prozent für den internetgetriebenen Export.
  • Der Dienstleistungssektor rechnet mit einer Steigerung von rund 54 Prozent.
  • Ein Viertel des deutschen Exportwachstums der vergangenen 10 Jahre lässt sich auf das Internet und die Verbreitung sicherer Server zurückführen.
  • Experten finden trotzdem, dass die Deutschen im internationalen Vergleich noch nicht alle Potentiale des Internets für ihre Exporttätigkeit nutzen.
  • Die Studie hat erhöhten Weiterbildungsbedarf festgestellt: Laut der Erkenntnisse gehört für fast jeden zweiten Exporteur das fehlende Know-how von Mitarbeitern im Marketing und Vertrieb zu einer der Top3-Herausforderungen, die das Internet im Exportgeschäft mit sich bringt.
  • Die Studie wird mit einem geschichtlichen Abriss der „Entwicklung der Exportnation Deutschland“ ab dem Jahr 1887 – Einführungsdatum des Qualitätssigels „Made in GERMANY“ – eingeleitet.
  • Anschließend präsentiert das IW Zahlen, Daten und Fakten zum aktuellen deutschen Exportgeschäft und liefert damit fundierte Antworten auf Fragen wie:

–        Wer sind unsere größten Abnehmer?

–        Wer ist Exportweltmeister?

–        Wie groß ist die Bereitschaft, Innovationen für den Exportausbau zu nutzen – in Deutschland und im internationalen Vergleich?

–        Wie hoch ist der Anteil des Internets am Exportwachstum bei uns und im Vergleich zu unseren globalen Konkurrenten einzuschätzen?

  • In fast allen Statistiken liegt Deutschland im unteren Mittelfeld. Das ist augenscheinlich nicht genug für eine Nation, die sich als Weltmarktführer in zahlreichen Bereichen etablieren konnte und sich diese Bezeichnung immer noch auf die Fahne schreibt.
  • Warum die Zahlen eine andere Sprache sprechen und was vor allem die KMUs in Deutschland beim Einsatz von Internet für den Ausbau des eigenen Exportgeschäfts ausbremst, erklärt Prof. Dr. Utz Dornberger (Direktor des Internationalen SEPT Programms der Uni Leipzig) in einem an die Statistiken anschließenden Interview.
  • Im zweiten Teil geht die Studie auf die durch Umfragen ermittelten Chancen und Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft ein. Auch diese Erkenntnisse werden nochmal von einem renommierten Experten in einem anschließenden Interview zusammengefasst und interpretiert.
  • Der dritte und letzte Teil beschäftigt sich mit der Frage, wie die deutsche Wirtschaft denn nun tatsächlich für die Zukunft aufgestellt ist und wie es um gut qualifizierte Nachwuchskräfte mit den für den Exportausbau notwendigen Fachkenntnissen bestellt ist.

Die Google Export Initiative bietet Nachhilfe beim Einsatz von Internet

Google möchte diese doch recht mittelprächtigen Ergebnisse verbessern und vor allem den kleinen und mittleren Unternehmen mit einer neu gegründeten Initiative mit fundiertem Know-how zur Seite stehen. Mit dem neuen Programm will der Internetriese umfassende Inspiration und Unterstützung von Unternehmen bei der Erschließung neuer Märkte im Ausland anbieten. Durch eine Bündelung von Expertenwissen in der Google Export Initiative soll eine Anlaufstelle für Unternehmer etabliert werden, die sich in dem Bereich weiterentwickeln wollen.

Dafür hat sich Google einige Partner ins Boot geholt:

Zunächst einmal werden die Google Partneragenturen als Bindeglied und Vermittler zwischen dem Internetkonzern und den Endkunden eine wichtige Rolle spielen. Denn einige ausgewählte Agenturen werden von Google mit weitreichenden Informationen versorgt, um ihrem Kundenstamm bestens qualifiziert Unterstützung anzubieten.

Des Weiteren hat sich Google auch einige für die Expansion ins Ausland nützliche Kompetenzen eingeholt. Mit Partnern für Versand (DHL), Bezahlsysteme (Paypal), Übersetzungen (KERN) und Steuern (BDO) sowie Forschungsinstituten und Verbänden – bspw. dem Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) – können die Teilnehmer an dem Programm „weltweit wachsen“ mit erfahrenen Dienstleistern zusammenarbeiten. Diese Partner könnten sich vor allem KMUs unter Umständen ohne die Initiative nicht leisten und erhalten durch Google nun einen Preisvorteil.

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Über den Autor

Blanka
Blanka ist Teamleiterin SMM/IPR bei der Online Marketing Solutions AG. Nach einem Studium der Medienwissenschaft begann sie als Trainee in der Presseabteilung der OMSAG, bevor sie dort 2012 das Projektmanagement übernahm. Am liebsten schreibt sie über interne Themen - z. B. Mitarbeiterevents - sowie über alles, was mit Online-PR und Social Media zusammenhängt.

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