So hängt der Mittelstand die Großen ab

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Marketing-Investitionen kleiner und großer Unternehmen in Deutschland.

So hängt der Mittelstand die Großen ab

Der Mittelstand hat die Nase vorn! Wenn es um ihre Werbebudgets geht, setzen deutsche Mittelstandsunternehmen zunehmend auf Online-Marketing – mit Erfolg! Die größeren Unternehmen haben hier durchaus noch Nachholbedarf …

Marketing-Budgets: Wer investiert eigentlich wo und wie viel?

Noch ist zwar Luft nach oben, doch das Ergebnis einer der bislang umfangreichsten Marketing-Studien im deutschen Mittelstand zeigt deutlich: Mittlere Unternehmen investieren prozentual mehr Budget in Online-Marketing als größere Firmen (Quelle: WirtschaftsWoche Online, wiwo.de).

An der Studie haben Marketing-Verantwortliche aus über 960 Firmen verschiedener Branchen mit einer Mitarbeiter-Zahl zwischen 20 und 500 teilgenommen. Welche Marketingkanäle haben für sie die höchste Relevanz? Das war die entscheidende Frage. Wir zeigen euch, welche Online-Marketing-Bereiche branchenübergreifend besonders wichtig eingestuft wurden, aber auch welche einzelnen Branchen dabei weit vorne liegen.

KMU-Budgets für Online-Marketing steigen

Laut Studie macht Online-Marketing im Schnitt knapp 24 Prozent der KMU-Werbebudgets aus – Tendenz steigend. Das bedeutet eine Steigerung um 10 Prozent im Vergleich zu 2014. Größere Unternehmen (200 bis 500 Mitarbeiter) liegen aktuell bei 16,7 Prozent und damit – prozentual betrachtet – hinter dem Mittelstand.

Die Unternehmen, die höhere Budgets in Online-Marketing investieren, sind gleichzeitig die profitabelsten unter den Studienteilnehmern und planen, auch zukünftig mehr in diesen Bereich zu investieren. Speziell in die Bereichen Social Media Marketing, E-Mail-Marketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO) fließen laut Studie bei diesen KMU mehr Gelder als bei den übrigen Unternehmen.

Hohe Bedeutung der Website

In allen Branchen spielt übrigens die Unternehmenswebsite eine überaus wichtige Rolle, nämlich für über 91 Prozent. Kein Wunder – bildet die Website doch in der Regel die wichtigste Kernbasis aller Online-Marketing-Maßnahmen, ob als Ausgangspunkt oder zur Bündelung. Hier eine Übersicht, wie die weiteren abgefragten Digital-Bereiche wie zum Beispiel SEO, Social Media und Blogs im Schnitt für alle Branchen abgeschnitten haben:

Grafik zur Relevanz bestimmter Marketing-Maßnahmen für den deutschen Mittelstand.

Suchmaschinenoptimierung folgt demnach auf Platz 2 nach der Website, gefolgt von E-Mail-Marketing und Suchmaschinenwerbung bei Google. Social Media belegt in dieser Übersicht zwar “nur“ Platz 5. Doch drei Viertel der Verantwortlichen gaben an, mittels Online-Marketing Neukunden gewinnen zu wollen. Daher würde ich Sozialen Netzwerken in Zukunft einen weiter wachsenden Anteil am Gesamtbudget prognostizieren. Denn Social Media-Werbung bietet sehr gute Möglichkeiten, potenzielle Neukunden auf Basis präziser Interessens- oder auch demografischer Merkmale zu erreichen. Die Facebook Dynamic Ads für den stationären Handel sind ein aktuelles Beispiel dafür: Damit können Händler mobile Nutzer in örtlicher Umgebung ihres Geschäfts auf verfügbare Waren aufmerksam machen und so die Zahl ihrer Besucher und Verkäufe erhöhen.

Und hättet ihr das gedacht? Für 43 Prozent der Energieversorger und über 50 Prozent der IT-Dienstleister sind Social Media relevant. (Der branchenübergreifende Schnitt liegt bei knapp 30 Prozent.) Es sind also nicht immer nur die naheliegenden Branchen, die auf interaktive, emotionale Kundenansprache und –akquise in sozialen Netzwerken setzen und damit auch Erfolg haben.

Mittelstand: Keine “Experimente auf gut Glück“

Warum aber liegt der Fokus bei KMU stärker auf digitalen Vermarktungsstrategien als bei großen Unternehmen, die parallel meist noch auf die Werbekanäle Fernsehen und Rundfunk setzen? Ein möglicher Grund, der im auch im Artikel von wiwo.de genannt wird: Kleinere Unternehmen können sich nicht so einfach Streuverluste oder Experimente “auf gut Glück“ leisten. Sie haben häufig geringere Budgets zur Verfügung und sind daher auf eine hohe Kosteneffizienz angewiesen. Im Online-Marketing können sie ihren Budget-Einsatz hingegen sehr zielgerichtet und flexibel steuern. Zudem können sie schon mit vergleichsweise kleineren Investitionen gute Erfolge erzielen. Darüber hinaus lässt sich die Erfolgswirksamkeit der Maßnahmen dank diverser verfügbarer Online-Messdaten transparent und tagesaktuell nachvollziehen. Wie die Studienergebnisse unterstreichen, bietet das Web Mittelstandsunternehmen also ideale Möglichkeiten, mit flexibel einsetzbaren Budgets spezifische Zielgruppen anzusprechen und ihr Umsatz-Potenzial optimal auszuschöpfen.

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Über den Autor

Annika
Annika ist Redakteurin für die interne und externe Unternehmenskommunikation der OMSAG. Im Januar 2014 begann sie als Trainee für Public Relations. Seit Anfang 2016 ist sie als “Referentin Unternehmenskommunikation“ für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Sie schreibt gerne über Neuigkeiten aus dem Unternehmen, Events und weitere Themen rund um Online-Marketing.

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  • Putzen 26.10.2016, 12:05 Uhr

    Ich muss ganz ehrlich sagen dass mich diese Zahlen wirklich sehr verblüffen. Hätte ich niemals erwartet. Zwar ist natürlich heutzutage klar dass die Website enorm wichtig ist, jedoch hätte ich nie mit 91% gerechnet. Und (gutes) SEO darf natürlich dabei nicht vernachlässigt werden.