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Schwarmfinanzierung – So sammeln Firmengründer Geld von der „Crowd“ ein

Heute präsentieren wir Euch einen Off-Topic Gastbeitrag, der allerdings Gründer und Online-Unternehmer mit einer Idee für neue Firmen-Konzepte mit Sicherheit interessieren wird. Susanne Böttcher leitet die Marketingabteilung beim Händlerbund, dem größten Onlinehandelsverband Europas. Auch für die Gründerplus GmbH ist sie für den Bereich Marketing verantwortlich. Heute schreibt Sie für unsere Leser über das Thema Crowdfunding.

Die Erfolgsgeschichte von Crowdfunding begann in den USA im fernen Jahr 2000. Damals wurden noch vorrangig Film- und Musikprojekte von der sogenannten Schwarmfinanzierung unterstützt. Seither hat dieser Trend, so scheint es, die Geschäftswelt vollkommen umgekrempelt. Die Macht über Erfolg und Misserfolg von jungen Unternehmen liegt jetzt nicht bei den Banken, sondern bei der „Crowd“, also der Masse.

Die Masse machts

Das Crowdfunding für Unternehmen nennt sich Crowdinvesting. Damit werden seit einiger Zeit zunehmend Geschäftsideen von jungen Unternehmern finanziert. Über entsprechende Plattformen können Kleininvestoren stille Beteiligungen an StartUps erwerben und langfristig von deren Entwicklung profitieren. Beteiligen sich genug Investoren an einem Projekt, erhalten die Gründer das nötige Kapital, um ihre Geschäftsideen umzusetzen.

Für jede Idee die richtige Crowd

Die verschiedenen Crowdinvesting-Plattformen bieten zum Teil sehr unterschiedliche Geschäftsmodelle und sprechen verschiedene Zielgruppen an. So hat sich beispielsweise Gründerplus auf Firmen im E-Commerce spezialisiert. Andere Plattformen haben z.B. einen regionalen Fokus bei der Auswahl der Unternehmen oder führen eine öffentliche Bewertung vor der Finanzierungsrunde durch.
Wer als Gründer seine Geschäftsidee auf diese Weise finanzieren lassen will, sollte die Anbieter genau vergleichen und herausfinden, welcher wirklich zu dem eigenen Unternehmen passt. Anschließend müssen noch ausreichend Mikroinvestoren für die Geschäftsidee begeistert werden. Das gelingt am besten über Imagevideos und Unterlagen wie Business- und Finanzpläne.
Sind die Argumente überzeugend, investiert die Crowd gern und nicht selten kommen dabei auch Finanzierungen weit über dem Mindestkapitalbedarf zustande. Durch stille Beteiligungen haben die Investoren zwar kein Mitspracherecht bezüglich firmeninterner Entscheidungen, profitieren aber über einen festgelegten Zeitraum von den Gewinnen des Unternehmens.

Ein Trend mit Folgen

Verfolgt man die aktuellen Entwicklungen in dem Bereich, scheint es so als würde der Trend der Crowdfinanzierung die Geschäftswelt langfristig verändern. Wie weit der Einfluss der Mikroinvestoren tatsächlich geht und ob bald auch der Tante-Emma-Laden um die Ecke von ihnen finanziert wird, bleibt allerdings noch abzuwarten.

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Über den Autor

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  • Hendrik 02.11.2012, 12:23 Uhr

    Das Thema finde ich sehr spannend! Aber was das oben genannte Portal angeht: Ausser sich selbst hat das Portal noch keine Abschlüsse und aktuell ist auch nur ein Projekt beinhaltet?!

    Gibts es denn noch andere Crowdfounding Plattformen in Deutschland die -gut- funktionieren?!

    Da es für deutsche Projekte ziemlich schwierig und mit umständen verbunden ist bei Kickstarter finanziert zu werden, würde mich auch interessieren ob und wann Kickstarter in Deutschland verfügbar sein wird?!

    LG

  • Stefan 04.04.2013, 18:05 Uhr

    Wäre cool wenn Kickstarter auch in Deutschland möglich wäre.

  • Anno07 07.04.2013, 22:07 Uhr

    Hmm…aber letztlich frage ich mich, welchen Vorteil man davon hat, zwischen so vielen anderen Unterstützern aufgelistet zu sein. Dabei sein ist alles?