Immer und überall online - junge Menschen im Netz zu Haus

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Immer und überall online – junge Menschen im Netz zu Haus

Mit dem Markteintritt mobiler Endgeräte wie Smartphone und Tablets hat sich der Medienkonsum der Menschen stark verändert. Das Fernsehen ist lange Zeit das beliebteste Medium gewesen. Das Internet ist jedoch auf dem Vormarsch – nicht erst seit gestern. Inzwischen belegen aber zahlreiche Statistiken diese Entwicklung schwarz auf weiß. Aktuelle Studienergebnisse legen nun dar, welche Auswirkung dies auf das Medienkonsum-Verhalten Jugendlicher und junger Erwachsener hat.

Traditionelle Medien machen sich neues Konsumverhalten zunutze

Smartphones beispielsweise liegen mit 137 Minuten in der täglichen Nutzung  knapp vor dem TV. Wesentlichen Anteil daran dürfte Mutlitscreening haben. Von Multiscreening ist die Rede, wenn Konsumenten parallel zum Fernseher weitere Medien wie Smartphone, Tablet oder den PC nutzen.

Auf den Fernseher als traditionelles Medium wird somit nicht unbedingt verzichtet – im Gegenteil: Nicht erst seit gestern setzen TV-Formate begleitend zum Programm auf  zeitgleiche Interaktion mit ihren Zuschauern über mobile Endgeräte. So werden beispielsweise themenrelevante Facebook-Kommentare von Zuschauern auf dem Social-Media-Profil des Senders oder der jeweiligen Show „spontan“ mit in Live-Sendungen eingebunden. Die Musik-Casting-Show „The Voice of Germany“ rel=“nofollow“ beispielsweise hat dies bereits 2011 vorgemacht und Zuschauer über Social Media an der Sendung interaktiv teilhaben lassen. Eine Altersgruppe ist dabei besonders aktiv im Netz.

Generation online: Trend hält an

omsag.de_Blog_Immer und überall onlineMit 98 Prozent verfügt fast die gesamte Altersspanne der 14- bis 24-Jährigen in Deutschland einen Zugang zu internetfähigen Medien und nutzt auch dementsprechende Angebote. Auch bei den Jüngeren unter 14 Jahren entwickelt sich dieser Trend allmählich. Dass durch die Nutzung des Internets persönliche Daten bezogen werden, nehmen dabei die meisten wissentlich in Kauf.

Wie lang sich die einzelnen Konsumenten jeweils im Internet tatsächlich aufhalten, ist allerdings nicht genau nachvollziehbar. Die Geräte sind oft permanent mit dem Internet verbunden, auch wenn der Besitzer nicht aktiv surft. Ob zukünftige Technologien dies messbar machen werden? – in Anbetracht des rasanten Technologie-Fortschritts heutzutage sicher denkbar.

Womit beschäftigen sich Jugendliche im Internet?

Social Networks sind im Internet bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen am beliebtesten. Über 30 Prozent ihrer Zeit, die sie im Netz verbringen, sind sie dort aktiv. Ganz oben an der Spitze führt Facebook das Social-Media-Regiment an. 69 Prozent der Online-User in Deutschland verwenden Facebook; YouTube kommt an zweiter Stelle „nur“ auf 28 Prozent. Auf Facebook pflegen viele junge Menschen ihre sozialen Kontakte, kommentieren oder teilen Beiträge und informieren sich über Unternehmen bzw. Marken.

Dennoch entwickelt sich dort allmählich ein Anti-Trend: Facebook verliert offensichtlich an Reiz unter Teenagern. Der Grund dafür: Immer mehr Eltern entdecken Facebook für sich. Freundschaftsanfrage von Mama und Papa? – „nein, danke“, denken da die viele Jugendliche. Die 18- bis 25-Jährigen lassen sich davon jedoch nicht abschrecken. Bei ihnen ist das Social Network nach wie vor beliebt.

Internet – täglich Brot junger Menschen

Das Internet hat fest Einzug in den Alltag vieler junger Menschen erhalten und ist dort nicht mehr wegzudenken. Das World Wide Web ist heutzutage für junge Menschen so selbstverständlich wie Strom aus der Steckdose und fließend Wasser. Wer sich gerne etwas ausgiebiger mit dem Thema beschäftigen möchte, dürfte folgendes Video interessieren, das diesen Trend kritisch hinterfragt:

Darüber hinaus kommen junge Menschen selbst zu Wort: Aus Ihrer Erfahrung erzählen sie, was die Nutzung mobiler Endgeräte bei ihnen einerseits so beliebt macht und welche Erwartungshaltung seitens Freunde und Bekannten daraus andererseits entstehen.

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Über den Autor

Annika
Annika ist Redakteurin für die interne und externe Unternehmenskommunikation der OMSAG. Im Januar 2014 begann sie als Trainee für Public Relations. Seit Anfang 2016 ist sie als “Referentin Unternehmenskommunikation“ für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Sie schreibt gerne über Neuigkeiten aus dem Unternehmen, Events und weitere Themen rund um Online-Marketing.

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  • Blanka 07.04.2014, 9:55 Uhr

    Ich finde das Multiscreening-Verhalten lässt sich auch super anhand der Suchtrends bzw. der „angesagten Suchanfragen“ verdeutlichen. Die häufigsten Anfragen haben fast immer etwas mit den aktuellen TV-Sendungen zu tun: http://www.google.de/trends/hottrends#pn=p15