Immer öfter & länger - Deutschland ist online!

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Onlinestudie 2016: Immer mehr Deutsche sind immer länger online!

Immer öfter & länger – Deutschland ist online!

Kaum sitzt man zwei Minuten alleine am Tisch im Restaurant, weil das Gegenüber kurz auf Toilette verschwunden ist, schon zückt man das Smartphone aus der Tasche … Ja, der Eindruck trügt nicht, wir sind durch und durch “smartphonisiert“. Und das bestätigt nun auch offiziell die ARD/ZDF-Onlinestudie: Das Smartphone ist erstmalig das meistgenutzte Gerät für Internetzugang in Deutschland! Kein Gerät nutzten die Deutschen 2016 häufiger zum Surfen, und auch weltweit wächst die Smartphone-Nutzergemeinde. Und die Entwicklung hier zu Lande bringt noch viel mehr zu Tage … Im Folgenden präsentieren wir ihr euch die wichtigsten Surf-Trends inklusive Checkliste, ob ihr diesen bereits gewachsen seid!

Wir fassen zusammen: So surfen die Deutschen!

Die ARD/ZDF-Onlinestudie analysiert jährlich die Internetnutzung in Deutschland. Die aktuellen Ergebnisse 2016 lassen tief blicken und sollten bei Marketing-Treibenden so einige Alarmglocken klingeln lassen! Doch bevor ihr die ganze Studie wälzt, gibt’s hier von uns die wichtigsten News zusammengefasst für alle, die heute planen, auch morgen noch erfolgreich zu sein:

So viele waren es noch nie! Deutschlandweite Internetnutzung:

Seit 1997 ist die Internetnutzung in Deutschland stetig gestiegen. Doch 2016 ist der Zuwachs so stark wie lange nicht: Knapp 2 Millionen weitere Online-Nutzer innerhalb nur eines Jahres. Wow – Deutschland, Online-Land, über 83 % deiner Bürger sind im World Wide Web unterwegs! (Studie erfasst Personen ab 14 Jahren.)

Onlinestudie 2016: Zuwachs der Internetnutzer in Deutschland.

Deutsche Online-Nutzer in Millionen (ab 14 Jahren).

Klare Prioritäten: Online-Zeit übersteigt “Mahl-Zeit“.

Auch die tägliche Nutzungsdauer freut sich über Zuwachs, und zwar über ein Plus von 20 Minuten im Vergleich zu 2015. Das macht im Schnitt mehr als 2 Stunden, also 120 Minuten pro Tag. Aber jetzt kommt’s: Für ihre Mahlzeiten bzw. Essen und Trinken investieren die Deutschen lediglich 105 Minuten täglich! Und ich lege noch einen drauf: Die Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen verbringt sogar über 4 Stunden täglich im Web. Klare Prioritäten-Verteilung. Aber kommen wir endlich zur Sache: Wie viele nutzen jetzt eigentlich das Smartphone zum Surfen?

Das Smartphone überholt sie alle!

Smartphones haben einen deutlichen Sprung hingelegt, und der sieht so aus: Von 52 % auf 66 % hat sich die deutschlandweite Nutzung binnen eines Jahres erhöht.

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Damit führen Smartphones erstmals die Spitze aller internetfähigen Geräte an und lassen alle anderen hinter sich.

Der Vergleich:

Onlinestudie 2016: Smartphones sind das meistgenutzte aller internetfähigen Geräte in Deutschland.

Außer Haus im Web unterwegs? Standard!

Die mobile Internetnutzung befindet sich im Aufwind – das dürfte dank der Beliebtheit von Smartphones klar auf der Hand liegen: Über die Hälfte aller Befragten gaben an, unterwegs zu surfen. Ein Drittel macht das sogar täglich. Bei den Unter-30-Jährigen sind es zudem schon fast zwei Drittel, die täglich außer Haus online sind.

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Die Deutschen nehmen das Smartphone also nicht nur immer häufiger in die Hand, sondern nutzen es auch gleich über längere Zeit. Vor allem, um Zeit zu überbrücken oder augenblicklich Antworten und Lösungen zu finden, wird das Gerät zum mobilen Freund und Helfer.

Aber womit genau vertreibt sich Deutschland seine Online-Zeit?

Nutzungsdauer: Online-Zeit ist Kommunikations-Zeit.

Kommunikation scheint den Deutschen am Wichtigsten zu sein – dafür investieren sie mit knapp 40 % den größten Teil ihrer Zeit im Web. Da sage doch noch jemand, Smartphones seien absolute Smalltalk-Killer. Danach folgen Medienkonsum (z. B. TV, Video, Audio oder Artikel lesen), Informationssuche sowie Internet-Spiele und Transaktionen auf den Rängen 4 und 5.

Social Networks: Facebook und Instagram besonders beliebt.

Wenn wir schon beim Thema Kommunikation sind, dürfen Social Media natürlich nicht fehlen. Facebook und Instagram belegen Platz 1 und 2 der am meisten genutzten Social Networks. 34 % nutzen Facebook laut Studie zumindest wöchentlich, bei Instagram sind es 9 %.

Das schlägt bei Jung und Alt an

Über 70 % der Bevölkerung nutzen Bewegtbild-Angebote im Internet (+ 7 %) – ein Viertel sogar täglich (+ 6 %). Die wachsende Beliebtheit erstreckt sich von Jung bis Alt und über sämtliche Plattformen hinweg, von YouTube über Facebook-Videos bis hin zu kostenpflichtigen Streaming-Diensten.

Zudem nutzt jeder Zweite Internet und TV parallel. Die Spitze führt wieder die online-affine Gruppe der 14- bis 29-Jährigen an: Von ihnen nutzen über 80 % beides gleichzeitig, beispielsweise um sich über laufende TV-Sendungen auszutauschen. Das passt zum Trend, dass Fernseh-Sendungen nach wie vor lieber am TV als im Web geschaut werden.

Noch Fragen?

Die Nutzungstrends sprechen eine eindeutige Sprache – hier kommt unsere Checkliste:

  • Lebt nicht hinterm Mond – seid online:

Der Großteil Deutschlands ist bereits online und so auch sämtliche Alters- bzw. Zielgruppen. Als Unternehmen MÜSST ihr daher ebenfalls online sein und dort kommunizieren! In den sozialen Netzwerken könnt ihr vor allem auf Facebook und Instagram tendenziell viele Nutzer erreichen.

  • Seid der Dr. Sommer eures Fachgebiets:

Eure Informationsangebote sollten darauf ausgelegt sein, Antworten zu bestimmten Fragen und Problemen zu liefern.

  • Seid vielfältig und auf den richtigen Plattformen:

Bietet Informationen in verschiedenen Formaten an (z. B. Bild, Video und Audio) und berücksichtigt dabei die verschiedenen Plattformen, die eure Zielgruppe nutzt.

  • Setzt auf Bewegtbild:

Da Bewegtbild (altersübergreifend) beliebter wird, solltet ihr jetzt für euren gesamten Online-Auftritt vor allem auf Video-Formate setzen. Soll heißen: Mehr Videos produzieren und diese beispielsweise in die Website einbinden und auf Facebook und YouTube teilen.

  • Schreibt euch Mobile First auf die Fahne:

Wer bitte nutzt noch seinen Desktop oder Laptop? Seid auf die wachsende Smartphone-Nutzerschaft vorbereit. Das bedeutet selbstverständlich auch, eine mobil-optimierte, User-freundliche Website zu bieten. Das zeigt neben der Onlinestudie auch das neueste Vorhaben des Suchmaschinen-Giganten Google: der Mobile First-Index.

INFOBOX: Google ruft den Mobile First-Index auf den Plan

Mobile Websites sind fürs Google-Ranking äußerst wichtig. Das ist natürlich nicht neu. Neu aber ist, dass die Suchmaschine Tests für einen Mobile First-Index startet. Denn auch die Google-Suche wird mittlerweile hauptsächich auf Mobil-Geräten verwendet. Die Algorithmen werden in Zukunft das Ranking daher vor allem auf Basis der mobilen Version von Websites ermitteln!

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Über den Autor

Annika
Annika ist Redakteurin für die interne und externe Unternehmenskommunikation der OMSAG. Im Januar 2014 begann sie als Trainee für Public Relations. Seit Anfang 2016 ist sie als “Referentin Unternehmenskommunikation“ für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Sie schreibt gerne über Neuigkeiten aus dem Unternehmen, Events und weitere Themen rund um Online-Marketing.

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